Viereinhalb Monate musste der VfL Wolfsburg auf Ignacio Camacho verzichten. Am Dienstag stieg der Spanier wieder ins Teamtraining der Wölfe ein. In einem Interview spricht er über über seinen Gesundheitszustand sowie über das Winter-Interesse des FC Watford.


Aufgrund einer Sprunggelenks-Operation im November musste der VfL Wolfsburg über Monate hinweg auf Spielführer Ignacio Camacho verzichten. ​Der 27-Jährige ​trainierte am Dienstag erstmals wieder mit der Mannschaft, die Einheit absolvierte er vollumfänglich. Eine Rückkehr auf die Bundesliga-Bühne ist aber noch nicht absehbar.


„Schwer zu sagen, ich will aber so schnell wie möglich wieder dabei sein“, antwortet Camacho auf entsprechende Nachfrage des kicker. Das Auswärtsspiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr) kommt aber noch zu früh für den ansonsten beinharten Spanier. Obwohl der Kapitän in den vergangenen Monaten abwesend war, hat er so gut es geht versucht, auf die Mannschaft einzuwirken.

VfL Wolfsburg v Borussia Dortmund - Bundesliga

Ignacio Camacho (l.) fehlt dem VfL seit mehreren Monaten


„Ich habe meine Reha-Einheiten so gelegt, dass ich immer mit dem Team in der Kabine sein konnte, auch rund um die Spiele war ich immer da“, erklärt Camacho, der trotz Verletzung in der Winterpause Begehrlichkeiten weckte. Der zehn Millionen Euro teure Neuzugang hätte in die Premier League zum FC Watford wechseln können.


Bei den 'Hornets' übernahm Javi Garcia im Januar das Traineramt. Der Fußballlehrer und Camacho kennen sich noch aus gemeinsamen Tagen beim FC Málaga. Zum ernsthaften Thema wurde ein Winterwechsel aber nicht. „Nein, ich habe das auch nur gelesen“, sagt Camacho, der ausführt: „Ich hatte mit Javi Gracia eine gute Zeit in Malaga, habe mich aber erst im Sommer für den VfL entschieden und bin dankbar für das, was der Verein mir bisher gegeben hat.“