Ein Profi, der trotz der Mini-Krise RB Leipzigs in der Bundesliga positiv hervorsticht, ist Jean-Kévin Augustin. Der in Paris geborene Angreifer, ​der v​origen ​Sommer zum Bullen-Kader stieß, findet sich immer besser zurecht. Für noch mehr Selbstvertrauen dürften die lobenden Worte von Trainer Ralph Hasenhüttl sorgen.


In der Bundesliga ist RB Leipzig inzwischen bis auf den sechsten Platz durchgereicht worden. Schuld für das Abrutschen der Sachsen sind drei sieglose Spiele in Folge. In Frankfurt (1:2), gegen Köln (1:2) sowie gegen Dortmund (1:1) gab es jeweils keinen dreifachen Punktgewinn für die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl.


In den vorhergehenden Partien machte dennoch ein Akteur positiv auf sich aufmerksam. Jean-Kévin Augustin erzielte in jedem Spiel jeweils einen Treffer und ist mit jetzt sechs Saisontoren hinter Timo Werner, der mit zehn Treffern die interne Schützenliste anführt, zweitbester Goalgetter der Leipziger. Hinzu kommen noch zwei Vorlagen.

FBL-GER-BUNDESLIGA-LEIPZIG-DORTMUND

Jean-Kévin Augustin überzeugt durch seine Torgefahr


Nach klaren Ansagen der RB-Verantwortlichen entfaltet Augustin inzwischen sein Potenzial. „Bei ihm war es sicherlich notwendig, ihm mal richtig klarzumachen: Jetzt ist Schluss mit lustig“, sagte Leipzigs Kaderplaner Ralf Rangnick vor kurzem dem kicker. Trainer Hasenhüttl quittiert die aufsteigende Form des 21-jährigen Franzosen mit einem Sonderlob.


„Ich finde, dass er vom Gesamtpaket immer wertvoller für uns wird“, erklärt der Übungsleiter. Gegen den Ball sei Augustin inzwischen viel besser in das Leipziger Spiel eingebunden. „Er hat gelernt, mit unseren taktischen Vorgaben gut umzugehen.“ Der Trainerstab habe „sehr viel mit ihm gearbeitet“, gibt Hasenhüttl preis. Augustin verbesserte neben seiner Torgefährlichkeit auch seine Defensivarbeit. Hasenhüttl: „Das steigert seinen Stellenwert im Team. Deswegen darf es ruhig so weitergehen.“