Horst Heldt ist dieser Tage ein gefragter Mann. Als Architekt des überraschend stark aufspielenden Aufsteigers aus Hannover ist der Manager ​zuletzt auch in den Fokus des ​Hamburger SV gerückt, der den 48-Jährigen für den Wiederaufbau in der zweiten Liga verpflichten will. Doch daraus wird wohl nichts, stattdessen winkt Heldt eine zeitnahe Beförderung bei den Niedersachsen.


Laut einem Bericht der Bild sollte Horst Heldt eigentlich schon am morgigen Freitag zum Geschäftsführer Sport befördert werden. Doch ein Ski-Unfall des Aufsichtsrat-Vorsitzenden Thomas Fischer verzögert Heldts Aufstieg, da Fischer zuständig für die Bestellung des Geschäftsführers ist und derzeit in einem österreichischen Krankenhaus liegt.


Dennoch erklärt 96-Chef Martin Kind, dass aufgeschoben in diesem Fall nicht aufgehoben heißt. „Es ist eine reine Formalie. Horst Heldt wird Geschäftsführer. Wir hoffen, dass es nächste Woche klappt“, erklärte Kind.


Zuletzt waren Heldt diverse Flirts mit anderen Bundesligisten nachgesagt worden. Neben dem 1. FC Köln und dem VfL Wolfsburg galt zuletzt insbesondere der Hamburger SV als Interessent, da die „Rothosen“ für den wohl unumgänglichen Wiederaufbau in der zweiten Liga einen Umbruch auf der Führungsebene anstreben.


Kind schiebt einem Wechsel von Heldt jedoch einen Riegel vor. „Warum sollen wir die Probleme anderer lösen? Horst Heldt macht einen Super-Job und hat ja auch deutlich gemacht, dass er noch einiges vor hat mit 96“, erläuterte Kind. Stattdessen winkt Heldt besagte Beförderung – wohl auch, um ihn weiterhin vom Engagement in Hannover zu überzeugen.