​Nach dem 1:1 gegen Borussia Dortmund geht es für RB Leipzig am Donnerstag in der Europa League weiter. Dort trifft die Elf von Ralph Hasenhüttl auf den russischen Topklub Zenit St. Petersburg, vor dem der RB-Coach mächtig Respekt hat - dennoch ist der 50-Jährige optimistisch, auch diese Hürde meistern zu können.


Nachdem die Sachsen in der Zwischenrunde der Europa League mit dem SSC Neapel ein internationales Schwergewicht ausschalten konnten, wartet im Achtelfinale der nächste Knaller auf die Roten Bullen. Mit Zenit St. Petersburg erwischte Leipzig einen Gegner, der laut Hasenhüttl "viel Erfahrung auf den Platz bringt" - zum Beispiel in Person von Abwehrrecke Branislav Ivanovic, der viele Jahre lang für den FC Chelsea auflief und vom RB-Coach explizit hervorgehoben wurde.


Der österreichische Übungsleiter warnte auf der Pressekonferenz vor dem Hinspiel zudem besonders vor den Offensivqualitäten der Russen: "Zenit hat viel Personal für den Strafraum und ist daher extrem torgefährlich“, so Hasenhüttls Analyse. 

Doch trotz aller Klasse, über die die Russen verfügen, glaubt der 50-Jährige an sein Team. "Neapel aus dem Wettbewerb zu werfen, hat uns Selbstvertrauen gegeben! Und ich bin überzeugt, dass wir auch gegen Zenit bestehen können", erklärte Hasenhüttl selbstbewusst.


Dabei wird es vor allem auf Emil Forsberg ankommen, der nach langer Verletzungspause zurück ist und sich langsam seiner Topform nähert. Hasenhüttl gab bekannt, sehr froh über die Rückkehr des Schweden zu sein - schließlich sei Forsberg ein "Spieler, der von seiner Handlungsschnelligkeit lebt und dadurch ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann."


Verzichten müssen die Roten Bullen gegen Zenit auf Kevin Kampl, der an muskulären Problemen leidet. Laut Hasenhüttl könnte der Mittelfeldstratege allerdings schon am Sonntag gegen den VfB Stuttgart wieder zur Verfügung stehen.