​Mario Gomez ist nach seiner Rückkehr vom VfL Wolfsburg zum VfB Stuttgart auf Anhieb zum Leistungsträger geworden und hat nicht zuletzt dank seiner zwei Tore beim 3:2-Sieg gegen den 1. FC Köln am vergangenen Sonntag großen Anteil am aktuellen Höhenflug und Tabellenplatz neun der Schwaben. Was die Chancen für einen Platz im deutschen WM-Kader von Bundestrainer Joachim Löw angeht, gab sich der mittlerweile 32-Jährige weiterhin gelassen. Er wolle einfach weiter Gas geben und das Beste aus sich selbst herausholen. 


Die laufende Bundesligasaison neigt sich dem Ende zu und für viele Mannschaften geht es im Saison-Endspurt ums nackte Überleben. Wohl vorbei ist der Abstiegskampf seit Sonntagabend allerdings für den VfB Stuttgart, der auch dank zwei Toren von Rückkehrer Mario Gomez einen 3:2-Auswärtserfolg beim 1. FC Köln feierte und damit nun auf Tabellenplatz neun steht.


 ​Mit seinen Leistungen im Trikot der Schwaben ist der mittlerweile 32-Jährige nicht nur für seinen Trainer Tayfun Korkut ein heißer Kandidat für einen Platz im WM-Kader des amtierenden Weltmeisters. Gomez selbst gibt sich dennoch diplomatisch und erklärte, einfach weiterhin das Beste aus sich herausholen zu wollen. "Ich will eine möglichst gute Rückrunde spielen, meine sportlichen Ziele erreichen und zur Weltmeisterschaft", so der 71-malige Nationalspieler gegenüber den Stuttgarter Nachrichten.


1. FC Koeln v VfB Stuttgart - Bundesliga

Kann sich auch eine gemeinsame WM-Teilnahme mit Bayerns Sandro Wagner vorstellen: VfB-Leistungsträger Mario Gomez 



​Zuletzt hatte auch Sandro Wagner, der im Winter von der TSG 1899 Hoffenheim zu seinem Heimatverein FC Bayern München zurückkehrte, sich zu seinen WM-Chancen geäußert und dabei nach dem 4:0 Sieg (Wagner traf selbst einmal) gegen en SC Freiburg deutlich offensivere Worte gefunden als Konkurrent Gomez. "Ich schaue nur auf mich, habe überall meine Tore gemacht. Alle anderen sogenannten Konkurrenten sind mir egal. Ich bin der beste deutsche Stürmer", so der 30-Jährige. 


Während Wagner der Kaderbenennung also positiv entgegen blickt, kann sich Gomez durchaus auch vorstellen, dass Löw neben dem wohl gesetzten Timo Werner von RB Leipzig beide klassischen Mittelstürmer mit nach Russland nehmen wird. "Vielleicht sieht Joachim Löw uns ja gar nicht als Konkurrenten. Vielleicht heißt es ja nicht Wagner oder Gomez, sondern Wagner und Gomez.


Aber das ist alles eine Systemfrage - und Ausrichtungsfrage, die allein der Bundestrainer beantworten kann und wird. Von daher bringen Spekulationen nichts." Über ein Duell mit Sturmkollege Wagner wolle der jedoch nichts wissen. "Unsinn. Ich habe keinen Zweikampf mit Sandro, sondern einen Kampf mit mir."