Gladbachs Matthias Ginter ist kein Mann der großen Worte. Zur Gründung seiner eigenen Stiftung musste er vor dem Topspiel in Leverkusen aber den Weg in die Öffentlichkeit suchen. In Zukunft will sich der Nationalspieler für Kinder und Jugendliche in seiner Heimatstadt Freiburg engagieren.


Für Borussia Mönchengladbach geht es im Topspiel am Samstag (18.30 Uhr) in die BayArena nach Leverkusen. Gegen die Werkself haben die Fohlen noch eine Rechnung offen. In den beiden Aufeinandertreffen der laufenden Saison setzte es für die Borussia im Hinspiel eine derbe 1:5-Pleite, im DFB-Pokal-Achtelfinale schied man gegen Bayer mit 0:1 aus.


Für Innenverteidiger Matthias Ginter spielen die Ergebnisse am Samstag aber "keine Rolle mehr". Der Nationalspieler will ​im Rennen um Europa dennoch "eine gute Leistung zeigen und punkten. Mit einem Sieg könnte Gladbach bis auf drei Zähler an Leverkusen heranrücken und den Kontakt zum oberen Tabellendrittel wahren. "Wir haben in dieser Saison schon viel liegen lassen und wollen die Punkte holen, die wir dringend brauchen. Wir sind noch im Rahmen, aber mehr sollte nicht passieren", wird der 24-Jährige von RP-Online zitiert. 


Vor der Partie am Wochenende machte Ginter aber vor allem mit seiner neu gegründeten Stiftung aufmerksam. Der gebürtige Freiburger will künftig in seiner Heimatstadt gemeinnützige Projekte unterstützen. Den Anfang macht er mit 15.000 Euro, die an die Freiburger Uni-Kinderklinik gehen. "Ich will die Werte, mit denen ich erzogen wurde, beibehalten und etwas zurückgeben", erklärt er sein soziales Engagement.

"Hi Leute, im Fußball durfte ich bereits viel erleben und genieße dadurch eine gewisse Anerkennung. Diese privilegierte Stellung möchte ich nutzen, um Kindern und Jugendlichen in meiner Heimatstadt Freiburg zukünftig aus eigener Kraft zur Seite zu stehen", schreibt Ginter auf seiner neu geschaffenen Homepage matthias-ginter-stiftung.de 


Gemeinsam mit seiner Verlobten Christina Raphaella Dirr will er sich in Zukunft für sein Herzensprojekt engagieren, um "die Gesellschaft zu unterstützen", wie es Ginter ausdrückt.