​Torhüter Florian Müller vom 1. FSV Mainz 05 ist nach seiner überragenden Leistung im vergangenen Abstiegsduell in der Bundesliga gegen den Hamburger SV (0:0) in aller Munde und darf sich völlig zurecht Hoffnungen auf ein dauerhaftes Engagement im Tor der Profis machen. Wie Schalke-Manager Christian Heidel am Rande der Pressekonferenz von S04 nun verriet, verhinderte er in seiner damaligen Funktion als Sportdirektor der Rheinhessen sogar einen Wechsel des jungen Schlussmanns zu den "Knappen." 


Schalke-Manager Christian Heidel wusste schon damals, dass Florian Müller großes Potenzial besitzt. Auch wenn der ehemalige Sportdirektor von Mainz 05 den 20-Jährigen mit gerade einmal 15 Jahren nicht selbst aus der U17 des 1. FC Saarbrücken zu den Rheinhessen holte, erkannte er schnell das Talent des gebürtigen Saarlouisers.


 Sogar einen mehr als möglichen Wechsel des jungen Keepers zu seinem heutigen Arbeitgeber FC Schalke 04 lehnte er damals deshalb ab, wie er am Rande der Pressekonferenz vor dem Schalker Spiel am Freitag gegen eben jene Mainzer erklärte. "Ich habe ihn damals nicht für die Jugend verpflichtet. Aber ich habe einmal verhindert, dass er zum FC Schalke wechselt", so der 54-Jährige lachend. 



Florian Müller feierte am vergangenen Samstag ausgerechnet beim womöglich wichtigsten Spiel der Saison auswärts gegen den direkten Abstiegskonkurrenten Hamburger SV sein Bundesligadebüt und sorgte mit einer überragenden Vorstellung quasi im Alleingang dafür, dass die Mainzer trotz klarer Unterlegenheit mit einem 0:0 und somit einem Punkt nach Hause fuhren.  Somit konnte der Tabellen-16. seinen Relegationsplatz verteidigen und den Abstand von sieben Punkten auf den Verfolger aus dem Norden aufrecht erhalten.


 ​Nicht wenige fordern nach seiner Leistung nun, dass der ehemalige U20-Nationalkeeper des DFB mindestens auch im kommenden Ligaspiel gegen den FC Schalke 04 am Freitag zwischen den Pfosten steht. Beim 1. FSV Mainz 05 steht der 1,92-Meter-Mann noch bis Sommer 2022 unter Vertrag