​Liverpool-Keeper Simon Mignolet entfernte sich zuletzt immer weiter von der ersten Elf. Zwar war der Belgier als Nummer eins in die Saison gestartet war, doch Loris Karius verwies seinen Kollegen mittlerweile in die Schranken. Nach dem der Schlussmann nun auch noch seinen Berater wechselte, deutet alles auf einen Abgang im Sommer hin.


Selbst beim bedeutungslosen Rückspiel im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Porto schenkte Jürgen Klopp dem Torwart keine Einsatzminuten. Sein Team hatte das Hinspiel mit 5:0 gewonnen und stand bereits im Vorfeld so gut wie sicher im Viertelfinale. Doch wie bereits vor zwei Wochen stand Loris Karius zwischen den Pfosten.

Mignolet hingegen absolvierte seit Mitte Januar keine Partie mehr für den FC Liverpool. Laut der belgischen Zeitung La Derniere Heure hat der 30-Jährige zudem bereits vor einigen Wochen den Berater gewechselt. Alles spricht dafür, dass der Belgier die Anfield Road im Sommer verlässt.


Allerdings hält sich das Interesse in Grenzen. Das Blatt berichtet von lediglich zwei Interessenten: dem SSC Neapel und Borussia Dortmund. Beim BVB ebbt die Kritik an Roman Bürki trotz zuletzt solider Leistungen nicht ab. Immer wieder wird über die Verpflichtung eines Torhüters spekuliert. Hießen die Kandidaten zuletzt noch Kevin Trapp und Lukas Hradecky, gesellt sich nun auch Simon Mignolet in diese illustre Runde.


Allerdings scheint es kaum denkbar, dass sich der BVB mit einem Ersatztorhüter, der den Kritikern ebenfalls genug Stoff liefert, verstärken will. Wahrscheinlicher ist es, dass der Revierklub nach dem Karriereende von Roman Weidenfeller einen jüngeren Nachfolger im Auge hat. Simon Mignolet scheint jedenfalls nicht wirklich ins Beuteschema der Borussia zu passen.