​Die schlechten Nachrichten rund um Arsenal London nehmen kein Ende: Wie die Times berichtet, haben sich einige Spieler darüber beschwert, dass Pierre-Emerick Aubameyang, Henrik Mkhitaryan und Mesut Özil gehaltstechnisch weit über dem übrigen Team stehen. 


Nach vier Pflichtspielniederlagen in Folge hat es der Zeitung zufolge eine Krisensitzung gegeben, in der sich Mannschaft und Trainer auf die restliche Saison eingeschworen haben - speziell auf die Europa League, die für die Londoner mittlerweile die einzige Chance ist, sich nach einem Jahr Pause wieder für die Königsklasse zu qualifizieren. 


Insgesamt sei dieses Treffen konstruktiv verlaufen, es haben sich allerdings auch Probleme offenbart. Nachdem der Klub sich jahrelang für seine ausgeglichene Gehaltsstruktur gerühmt hatte, herrscht nun eine große Diskrepanz zwischen den Bezügen von Aubameyang, Mkhitaryan und Özil und denen des restlichen Kaders. Besonders die Tatsache, dass keiner der drei diese Diskrepanz bisher mit Leistung rechtfertigen konnte, stößt vielen "Geringverdienern" sauer auf. 


Das aktuelle Ungleichgewicht, das mit dem früher praktizierten "sozialistischen Modell" (Wenger) nicht mehr allzu viel zu tun hat, könnte den 'Gunners' auch in der Zukunft Probleme bereiten. Jack Wilshere, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, müsste bei einer Verlängerung sogar Gehaltseinbußen hinnehmen. Dass der Engländer das akzeptiert, ist mehr als fraglich. Neben Wilsheres Kontrakt laufen auch die Arbeitspapiere von Danny Welbeck, Nacho Monreal und Aaron Ramsey nach der Saison aus. Arsenal könnte also gleich vier Spieler ohne Ablöse verlieren - es sei denn, der Klub ist bereit, den Geldbeutel deutlich weiter zu öffnen als bisher.