​Die UEFA stellte nun das Verfahren gegen Leonid Mironov, Jugendspieler von Spartak Moskau, ein. Der Kapitän der Moskauer soll während der Partie gegen Liverpool seinen Gegenspieler Rhian Brewster rassistisch beleidigt haben. Allerdings konnten die Ermittlungen der UEFA diesen Vorwurf seitens des Engländers nicht bestätigen.


"Nach der Eröffnung des Verfahrens beauftragte die UEFA einen Ethik- und Disziplinarinspektor, eine gründliche unabhängige Untersuchung durchzuführen und mögliche Beweise in Bezug auf den Fall zu sammeln", hieß es in der Pressemitteilung der UEFA. "Der Inspektor nahm Aussagen von fünf Spielern beider Mannschaften sowie von zwei Spieloffiziellen entgegen, die in der Nähe des angeblichen Vorfalls waren. Keiner von ihnen hörte diskriminierende Worte."



Brewster beklagte nach dem 2:0-Erfolg der Liverpooler über Spartak Moskau in der UEFA Youth League, dass er von Gegenspieler Mironov rassistisch diskriminiert worden sei. Mironov wies die Vorwürfe zurück, gab aber zu, Brewster beleidigt zu haben. Rassistische Ausdrücke habe er jedoch nicht benutzt.


Zu dieser Auffassung ist nun auch die UEFA gelangt, die das Verfahren gegen den Kapitän der Moskauer nun einstellten: "Daher hat die UEFA-Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer auf Empfehlung des Inspektors festgestellt, dass es keine Beweise gibt, die den Spartak-Moskau-Jugendspieler Leonid Mironov rechtlich anklagen könnten, und beschlossen daher, das Disziplinarverfahren einzustellen."