Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist Manuel Akanji endgültig bei Borussia Dortmund angekommen. Der Schweizer Nationalspieler, der im Winter für 21 Millionen Euro vom FC Basel verpflichtet wurde, stand in drei der letzten vier Bundesligaspiele in der Startelf. In einem Interview sprach er über seine ersten Wochen in Dortmund und über seinen Landsmann und Kollegen Roman Bürki.


"Ich freute mich riesig. So ein grosser Klub, der mich will. Es war für mich eine Bestätigung, was ich mit dem FC Basel und auch dank meiner Teamkollegen erreichen konnte", beschrieb Akanji seine Gefühle nach dem ersten Kontakt zu Borussia Dortmund gegenüber dem Schweizer Blick. "Innerhalb von drei Jahren von der Schützenwiese in den Signal Iduna Park, es ging schon alles sehr schnell.​"

Obwohl im Sommer die Weltmeisterschaft ansteht, entschied sich der Innenverteidiger, seinen Stammplatz beim FC Basel aufzugeben und es beim BVB zu versuchen: "Ich dachte, für meine Entwicklung hilft mir der Wechsel zum BVB mehr. Sei es durch die Intensität in den Trainings und auch in den Bundesliga-Spielen." Die Akklimatisierung in Dortmund fiel dem Schweizer nicht schwer, da sein bester Kumpel Breel Embolo vom FC Schalke quasi direkt um die Ecke wohnt: "Ich war schon einige Male bei ihm zu Besuch, es sind ja nur knapp 20 Kilometer zwischen Dortmund und Gelsenkirchen. Gerade gestern haben wir Playstation gespielt."


Mit Roman Bürki hat Akanji einen weiteren Schweizer in seinem direkten Umfeld. Die harte Kritik, die Bürki stets über sich ergehen lassen muss, kann der Winter-Neuzugang nicht nachvollziehen: "Es ist für ihn nicht einfach. Man kann als Fussballer immer sagen, man liest nichts, aber man bekommt es ja trotzdem mit. Roman ist sehr wichtig für uns, hat die meisten Bundesliga-Spiele zu null gemacht. Ich denke, es ist ungerecht, dass er so hart kritisiert wird. Aber ich kenne ihn gut, er lässt sich davon nicht unterkriegen. Und ja: Wir Mitspieler sind immer füreinander da."