Anlaufprobleme konnten Ludwig Augustinsson bei Werder Bremen nicht attestiert werden. Der Schwede war auf der linken Außenbahn der Norddeutschen sofortiger Stammspieler. Etlichen europäischen Klubs wurde bereits Kaufinteresse nachgesagt. Ein Wechsel kommt derzeit aber nicht infrage.


Aufgrund von Knieproblemen verpasste Ludwig Augustinsson in der Hinrunde ein Ligaspiel. Die restlichen Partien bestritt der linke Außenbahnspieler jeweils über die volle Distanz. Der Schwede gehörte schon wenige Wochen nach seiner Ankunft bei Werder Bremen zur absoluten Stammbesetzung.


Im Winter kamen im Zuge dessen die ersten Wechselgerüchte auf. Bundesligakonkurrent RB Leipzig, dem AC Mailand, Benfica Lissabon sowie dem SSC Neapel wurden Interesse an Augustinsson nachgesagt, der im vorigen Sommer für die Ablösesumme von 4,5 Millionen Euro vom FC Kopenhagen nach Bremen wechselte.

SV Werder Bremen v Hamburger SV - Bundesliga

Ludwig Augustinsson (l.) spielt in Bremen groß auf


„Es ist immer schön zu wissen, dass es viele andere gibt, die interessiert sind und meine Entwicklung verfolgen“, ​fühlt sich der 23-Jährige ob der Interessenten bei svenskafans.com geehrt. "Es ist ein Beweis dafür, dass ich mich gut anstelle.“ Es sei aber seine erste Saison in Bremen, so dass er nur daran denke, in jedem Spiel sicherzustellen, "dass wir uns in einer guter Lage befinden. Es wäre komisch, sich auf etwas anderes zu konzentrieren.“


Der 14-fache Nationalspieler, der mit den Drei Kronen zur WM in Russland fahren wird, schiebt jedoch die branchenübliche Floskel hinterher: „Im Fußball weiß man nie, also sag niemals nie. Wir werden sehen was passiert, aber ich fühle mich in Bremen sehr wohl.“ Billig wird der Linksfuß in jedem Fall nicht. In Bremen steht Augustinsson noch bis 2021 unter Vertrag.