Die Sorgenfalten beim VfL Wolfsburg werden immer größer. Nachdem die Niedersachsen am Samstag ihre achte Saisonniederlage gegen Bayer Leverkusen (1:2) hinnehmen mussten, wächst die Anspannung im Abstiegskampf – mit 25 Zählern rettet die Wölfe aktuell nur das bessere Torverhältnis vom Relegationsabstiegsplatz. Im NDR Sportclub redete Mittelfeldstratege Daniel Didavi nun Klartext.


„Wir sind komplett verunsichert“, sagte der 28-Jährige. Didavi kennt den Schrecken vom Abstiegsgespenst, das auch in dieser Saison wieder durch Wolfsburg geistert. „Die Köpfe fangen an zu rattern“, gab er zu und schob hinterher: „Wir müssen endlich anfangen, dagegen anzuarbeiten."

Mit der Niederlage gegen Bayer Leverkusen und dem Punktgewinn der Mainzer beim HSV stehen die Wölfe auf dem 15. Tabellenplatz, eine Verbesserung zum Vorjahr, wo man bereits schon einmal in die Relegation musste, ist aktuell kaum zu erkennen. Lediglich aufgrund der besseren Tordifferenz von -5 gegenüber den Mainzern, die aktuell -13 haben, steht die Mannschaft von Neu-Trainer Bruno Labbadia derzeit vor den Abstiegsrängen.


Nachdem Didavi bereits in der Vorsaison die Bekanntschaft mit der Relegation gemacht hat, will er es kein zweites Mal erfahren, wie er deutlich zu Verstehen gab: „Wenn man das einmal erlebt hat, will man das nie wieder erleben.“