​Beim VfB Stuttgart läuft es derzeit einfach. Trotz eher mäßiger Leistung konnte man drei wichtige Punkte aus Köln entführen. ​Marcin Kaminski ​​verlängerte seinen Vertrag heute vorzeitig und nun meldete sich mitMatthias Zimmermann ein Langzeitverletzter im Mannschaftstraining zurück.


Der 25-Jährige war unter Ex-Trainer Hannes Wolf in der Aufstiegssaison noch absolut gesetzt gewesen und kam zu 27 Einsätzen. Für die Bundesligasaison hatte sich der gebürtige Karlsruher jede Menge vorgenommen, wurde jedoch früh ausgebremst. In einem Testspiel gegen den FC Augsburg Ende August letzen Jahres zog sich der variabel einsetzbare Defensivakteur einen Kreuzbandriss zu und kämpfte sich seitdem mühsam wieder zurück.

Heute Vormittag konnte der Defenivkünstler einen weiteren Meilenstein in seiner Genesung erreichen und konnte erstmals wieder einige Übungen im Reservisten-Training des VfB absolvieren. Nach einer halben Stunde, beließ es der Rechtsverteidiger dabei und arbeitete im Anschluss individuell weiter.


Der Rechtsfuß könnte in Zukunft eine wichtige Alternative für Andreas Beck auf der rechten Seite werden und dem Routinier etwas Druck machen. Bislang gab es für den 30-Jährigen unter Korkut keinerlei Konkurrenz, da Benjamin Pavard unter dem neuen Cheftrainer fest in der Innenverteidigung eingeplant ist.

Wann Zimmermann wieder eine Option für den Kader der Schwaben werden kann, ist noch nicht absehbar. Angesichts des positiven Heilungsverlaufs könnte der ehrgeizige Profi jedoch bereits früher eine Option werden, als bislang angenommen.