​Der VfB Stuttgart konnte unter seinem neuen Trainer Tayfun Korkut in fünf Spielen sensationelle 13 Punkte holen. Dabei hat der Fußballlehrer schnell eine Stammelf gefunden und wird aller Voraussicht nach auch in der Zukunft nur wenig daran rütteln. Der Erfolg gibt dem 43-Jährigen bislang Recht.


Bei dem 3:2-Erfolg gegen den 1. FC Köln vertraute der Cheftrainer der Stuttgart auf das selbe Personal, dass in der Woche zuvor Eintracht Frankfurt geschlagen hatte. Beim Spiel gegen das Tabellenschlusslicht, zeigte der Aufsteiger insbesondere in der ersten Halbzeit aber die schwächste Leistung in Korkuts Amtszeit und konnte sich am Ende dennoch über drei glückliche Punkte freuen.


In der Offensive konnte der VfB dabei jedoch zumindest in Sachen Effektivität punkten und somit dürfte sowohl die Doppelspitze aus Mario Gomez und Daniel Ginczek, sowie die beiden offensiven Mittelfeldspieler Erik Thommy und Christian Gentner auch in Zukunft gesetzt sein. Zumal der eingewechselte Chadrac Akolo nur wenig Akzente setzen konnte. Anastasios Donis spielt unter dem neuen Trainer derzeit überhaupt keine Rolle mehr und musste vier Spiele in Folge über 90 Minuten auf der Bank schmoren.

Youngster ​Berkay Özcan war unter Hannes Wolf noch absolut gesetzt gewesen, war beim Spiel gegen das Tabellenschlusslicht, nach einem Spiel in der zweiten Mannschaft des VfB, zumindest wieder im Kader. Eine echte Chance auf mehr Einsatzzeiten hat aber auch er nicht. ganz zu schweigen von dem aktuellen Standing von ​Takuma Asano, der mittlerweile aufgrund seiner mangelnden Spielpraxis um seine Berufung ins WM-Aufgebot von Japan fürchtet.


Im defensiven Mittelfeld leisteten sich beim Spiel gegen die Kölner sowohl Santiago Ascacibar, als auch Holger Badstuber ein schwaches Spiel. Am Ende zählen aber nur die drei Punkte und angesichts der ansonsten starken Leistungen der beiden in dieser Saison, dürfte auch an ihnen nicht zu rütteln sein. Dennis Aogo wäre noch die wahrscheinlichste Alternative.


Bessere Chancen hat de ehemalige deutsche Nationalspieler jedoch noch auf der linken Verteidigerposition. Zwar schenkte Korkut zuletzt stets Emiliano Insua das Vertrauen, der Argentinier zeigte sich aber auch gegen den 'Effzeh' formschwach und ohne viel Körperspannung. Ein Denkzettel könnte dem stolzen 31-Jährigen eventuell gut tun. 

Auf der rechten Seite gibt es für Andreas Beck keinerlei Alternative. Der Deutsche war gegen die Kölner jedoch, in Anbetracht seiner Möglichkeiten, noch einer der besseren und schoss das vorentscheidende 3:1. Über jeden Zweifel erhaben ist die Innenverteidigung um Benjamin Pavard und Timo Baumgartl, sowie Schlussmann Ron-Robert Zieler.


Somit deutet vieles darauf hin, dass die Stuttgarter auch bei ihrem Heimspiel gegen RB Leipzig am kommenden Sonntag auf altbewährtes Personal zurückgreifen werden, gemäß dem Motto: 'Never change a winning Team'.