Mit 1:2 ging der VfL Wolfsburg im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen als Verlierer vom Platz. Düstere Zeiten kommen auf Trainer Bruno Labbadia zu, ​der als Feuerwehrmann auf den ausgeschiedenen Martin Schmidt folgte. Der Neu-Coach musste während seines ersten Heimspiels viel Spott ertragen – und nimmt es mit Fassung.


Bruno Labbadias Heimpremiere für den VfL Wolfsburg ging daneben. Gegen Bayer Leverkusen gab es eine 1:2-Pleite. Dem nicht genug, sah sich der neue Trainer der Wölfe dem Spott der eigenen Fans ausgesetzt. "Wir steigen ab, wir kommen nie wieder - wir haben Bruno Labbadia“, stimmte ein Teil der Wölfe-Anhänger eine Persiflage auf ihren Trainer an.

1. FSV Mainz 05 v VfL Wolfsburg - Bundesliga

Bruno Labbadia nimmt seine Mannschaft in Schutz


"Es ist nicht hilfreich, aber es ist besser, wenn’s gegen mich als gegen die Mannschaft geht“, wird Labbadia vom kicker zitiert. Großen Einfluss konnte der 52 Jahre alte Darmstädter bisher nicht nehmen. Seine Mannschaft präsentierte sich auch gegen Leverkusen leblos und blutleer. Dementsprechend fällt auch die Momentaufnahme aus.


"Es ist momentan alles negativ“, sagt Labbadia und fügt an: „Ich muss ein Schutzschild um die Mannschaft aufbauen.“ Führungsspieler sind dieser Tage Fehlanzeige. Kein Aufbäumen ist bei den erfahrenen Kräften wie Daniel Didavi oder auch Paul Verhaegh zu vernehmen. Labbadia sucht indes nach Akteuren, die auch mal das Heft in die Hand nehmen können: "Wir haben zu wenig Spieler auf dem Platz, die Verantwortung übernehmen.“