Bobby Wood ist die personifizierte Ungefährlichkeit des Hamburger SV. Beim Schicksalsspiel gegen Mainz 05 (0:0) stand der US-Boy nicht mal mehr im Kader der Rothosen. Offensiv-Mitstreiter Luca Waldschmidt bekommt hingegen lobende Worte von Trainer Bernd Hollerbach.


Es steht irgendwie symptomatisch für die Saison von Bobby Wood und dem Hamburger SV. Im letzten Ligaspiel des Bundesliga-Dinos wurde der US-Boy, ​der sich schon seit gut einem Jahr in einer Dauerkrise befindet, von Trainer Bernd Hollerbach nicht mal mehr in den Spieltagskader berufen.


Da der Angreifer während der 0:1-Derbyniederlag bei Werder Bremen zuletzt zweimal die Arbeit nach hinten verweigerte, soll ihm laut kicker seinen Kaderplatz gekostet haben. Bobby hat ein paar Chancen bekommen, ich beurteile die Arbeit im Training“, bezieht Hollerbach Stellung. Anstelle des Amerikaners rotierte Sven Schipplock in die Startelf.

Hamburger SV Training Session

Luca Waldschmidt empfehlt sich durch Leistung


Zum zwölften Mal in dieser Saison von der Bank aus kam gegen Mainz der ebenfalls in der Offensive ansässige Luca Waldschmidt zum Einsatz. Der ehemalige Frankfurter erhält für seinen beherzten Auftritt ein Lob seines Trainers. „"ucas fußballerische Qualitäten stehen völlig außer Frage“, sagt Hollerbach. "Ich habe ihm vor ein paar Wochen gesagt, dass er aggressiver gegen den Ball arbeiten muss, das hat er angenommen. Zuletzt im Training, jetzt auch im Spiel.“


Nach dem torlosen Unentschieden am Wochenende dürfte die Bundesliga-Zeit des HSV endgültig abgelaufen sein. Wood, der in dieser Saison erst zwei Pflichtspieltore erzielte, gilt im Falle des Abstiegs als einer der Wechselkandidaten. Am Volkspark gehört der Angreifer zu den Topverdienern. Schreibt Waldschmidt hingegen demnächst weiterhin positive Schlagzeilen, ​könnte er einer der wichtigen Akteure für den Neuaufbau werden.