Es ist eine Geschichte, die den Sportteil der europäischen Zeitungen beherrscht: Real Madrid bemüht sich wieder mal um die Dienste von Robert Lewandowski, der mit seinem Beraterwechsel hohe Aufmerksamkeit erlangt hatte. In diesem Fall wird aber offenbar viel Gerede um Nichts gemacht.


Dass es auch ohne Robert Lewandowski geht, stellte der FC Bayern am Sonntag eindrucksvoll unter Beweis. Ungefährdet schaukelte der Münchner Nobelklub am Ende den 4:0-Sieg beim SC Freiburg über die Bühne. Lewandowski beobachtete das Treiben über 90 Minuten von der Ersatzbank aus. Die Patellasehne, die dem Polen immer wieder Probleme bereitet, soll ausschlaggebend für die verordnete Pause gewesen sein.


Einer seiner größten Befürworter an der Säbener Straße ist Trainer Jupp Heynckes. Lewandowski wäre gut darin beraten, zitiert der kicker Heynckes, „sich auf den FC Bayern zu konzentrieren“. Maik Barthel, der Berater des Stürmerstars fügt an: „Roberts Einstellung war, ist und wird immer vorbildlich sein.“ ​In der Vergangenheit brodelte die Gerüchteküche ob eines möglichen Wechsels zu Real Madrid im ​kommenden Sommer.

Bayern Muenchen v Besiktas - UEFA Champions League Round of 16: First Leg

Real bemüht sich um Robert Lewandowski


Anlass zur Spekulation gab Lewandowskis Beraterwechsel zum Israeli Pini Zahavi. Die Zusammenarbeit soll jedoch nur bis zum 31. August 2018 datiert sein, berichtet die Sportzeitschrift. Indes wird das Interesse aus Madrid bestätigt. Unter anderem, weil Karim Benzema die Königlichen nach Abschluss der aktuell laufenden Saison verlassen soll. Ein wichtiger Aspekt ist zudem die ungeklärte Trainerfrage in Madrid.


Zinedine Zidane rätselt darüber, ob es richtig ist, einen 30-Jährigen (Benzema) mit einem bald 30-Jährigen (Lewandowski feiert am 21. August 2018 seinen 30 Geburtstag) zu ersetzen. Zidane gilt eher als Fan von Harry Kane, der bei Tottenham Hotspur alles in Grund und Boden schießt. Zudem, so betonten es auch die Verantwortlichen zuletzt mit Nachdruck, sind die Bayern kein Klub, der seine Spieler verkauft.


Auch Mega-Ablöse bringt nichts


So auch im Fall Lewandowski, der ohnehin noch einen Vertrag bis 2021 besitzt. Das Interesse aus Madrid soll noch nicht direkt an die Bayern-Macher herangetragen worden sein. Am Ende würde aber auch ein dreistelliges Angebot für den Polen nicht ausreichen, schreibt der kicker: „Genauso wird Lewandowski, auch ein unverzichtbarer Leistungsträger, unverkäuflich sein.“