​Am heutigen Samstagnachmittag kommt es für den Hamburger SV nach dem Nordderby gegen den SV Werder Bremen zum zweiten Abstiegskracher in Folge. Beim Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 trifft Hamburgs Innenverteidiger Rick van Drongelen auf ein Idol aus seiner Kindheit.


Während der zweifache U21-Nationalspieler mit seinen 21 Jahren noch am Anfang seiner Karriere steht, ist der ehemalige Hamburger ​Nigel de Jong bereits mit allen Wassern gewaschen. Der 33-Jährige reifte in seiner Zeit von 2006 bis 2009 bei den Hanseaten zu einem der gefürchtetsten Sechser im internationalen Fußball heran und feierte in Folge auch mit der niederländischen Nationalmannschaft große Erfolge.


Die positive Entwicklung des beinharten Mittelfeldspielers entging auch einem jungen Knaben in der Heimat nicht und so offenbarte van Drongelen gegenüber der MOPO, dass er früher ein großer Fan des 81-fachen niederländischen Nationalspielers war. "Als ich jung war, habe ich Nigel gern bei seinen Spielen für Ajax Amsterdam und im Nationalteam zugeschaut. Er ist ein richtiger Kämpfer und kann das Spiel als Sechser gut kontrollieren."

In der laufenden Saison kam der neue Niederländer beim 'Bundesliga-Dino' bisher zwölf Mal zum Einsatz und ist unter dem neuen HSV-Coach Bernd Hollerbach absolut gesetzt. All zu viel Eindruck hat der robuste Verteidiger bei seinem Helden der Jugend jedoch offenbar noch nicht hinterlassen. "Bislang kenne ich Rick nur vom Namen", so de Jong gegenüber der MOPO


Dennoch freut sich der Routinier darüber, dass "wieder ein Holländer beim HSV ist" und gratuliert dem Youngster zu dem Sprung in die Bundesliga. "Ich denke, er hat sich den richtigen Verein ausgesucht. Beim HSV kannst du dich super entwickeln. Gerade, weil es nicht so weit weg von Holland ist, das macht es leichter."


Heute Nachmittag dürfte auf dem Platz Schluss sein mit allen Nettigkeiten. Denn auch van Drongelen weiß: "Wir brauchen diese Punkte." Je nach Spielverlauf, wird der 1,88-Meter-Schlaks dennoch der erste sein, der sich nach dem Abpfiff für einen Trikotwechsel anbietet, denn klasse findet er den Mainzer noch immer. Auch wenn dessen Start bei den Rheinhessen bislang etwas holprig daher kam.