​Auf Schalke wird bekanntlich schon für die kommenden Spielzeiten geplant. In Anbetracht einer möglichen Qualifikation für die Champions League könnte Manager Christian Heidel den Kader unter anderem vergrößern. Ein Shootingstar aus der 2. Bundesliga spielt in diesen Planungen scheinbar eine Rolle.


Steven Skrzybski ist bei Union Berlin nicht erst seit dieser Spielzeit einer der absoluten Leistungsträger. Der 25-jährige gebürtige Berliner stand schon im Sommer auf dem Zettel von Klubs wie dem VfB Stuttgart. Deshalb ist es nicht überraschend, dass er weiterhin von Erstligisten beobachtet wird.


Die B.Z. berichtet sogar nun konkret, dass der FC Schalke 04 zu den Interessenten gehört. Laut des Berichts darf Skrzybski aufgrund einer in seinem bis 2020 laufenden Vertrag verankerten Klausel im Falle eines Nicht-Aufstiegs Union Berlin für eine relativ niedrige Summe von 3,5 Millionen Euro verlassen.

Skryzbski, der sein ganzes Leben lang für die Eisernen auflief, hat in der bisherigen Saison starke elf Liga-Treffer beigesteuert. Der Schalke-Fan wird aber aufgrund der tabellarischen Lage seines Teams, das sich derzeit auf dem siebten Tabellenplatz befindet, wohl im Sommer Richtung 1. Bundesliga verabschieden. 


Für Schalke wäre eine Verpflichtung Skryzbskis keine qualitative Verstärkung. Auf der Mittelsturm-Position hat man eigentlich schon reichlich Alternativen, zudem kristallisieren sich im Team von Cheftrainer Domenico Tedesco gute Optionen für die rechte offensive Außenbahn heraus - falls diese überhaupt benötigt wird. Zumeist spielen nämlich die Knappen mit nur einem Akteur auf den jeweiligen Flügeln. Und auf der rechten Seite macht Daniel Caligiuri seine Arbeit hervorragend.