Eine schwierige erste Saisonhälfte liegt hinter Ousman Dembélé. Nun spielte er erstmals über 90 Minuten für den FC Barcelona, doch von seiner Bestform ist er weiterhin weit entfernt. Sein Trainer nimmt ihn in die Pflicht.

Für 105 Millionen Euro im Sommer zu seinem Traumclub gewechselt, bleibt Dembélé momentan noch hinter seinen Erwartungen und denen seines Vereins zurück. Zwei Verletzungen hatten den Offensivspieler monatelang aussetzen lassen, bevor er nun fit durchstarten will.

​​Im Interview mit Onze Mondial verkündete er nun, dass es ihm lieber sei, am Anfang der Saison ausgefallen zu sein und nun für die wichtigen Spiele am Ende der Saison bereit zu sein. Zudem habe er nun einen persönlichen Osteopathen und Koch angestellt, um in bestmögliche Form zu kommen.

Die spanische Zeitung Marca vermutete in der letzten Woche, der Ex-Dortmunder könne mit den hohen Erwartungen, die an ihn gestellt werden, nicht umgehen.

Doch sein Coach verneinte dies: "Ich denke er ist in einem guten mentalen Zustand. Er hat gut trainiert, genau wie die anderen. Aber es kommt darauf an was man im Wettbewerb macht - Training ist nicht das gleich wie ein Spiel", ließ Valverde laut transfermarkt.de verlauten. "Barca ist ein Klub, der hohe Anforderungen stellt und es gibt viel Konkurrenz."

Beim vergangenen 6:1-Kantersieg gegen den FC Girona durfte Dembele erstmals über 90 Minuten ran und trug mit einerTorvorlage zum Sieg bei. Seinen Trainer konnte er damit jedoch nicht zufriedenstellen.

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Las Palmas am Donnerstag stellte Valverde heraus, dass Dembélé die Verpflichtung hat, auch nach hinten zu verteidigen. "Das muss er beherzigen, aber er macht bereits Fortschritte."


Auch Dembélé selbst ist guter Dinge, dass er sich nun auf dem richtigen Weg befindet.
Denn eins ist sicher: So wie er dafür gekämpft hat, bei seinem Traumclub zu sein, so wird er sicherlich alles dafür tun, neben Messi, Coutinho und Co. in den großen Spielen Seite an Seite zu spielen.