​Danny da Costa hat sich in den letzten Wochen bei Eintracht Frankfurt einen Stammplatz erarbeitet. In einem Interview sprach der Verteidiger über seinen Status bei den Hessen. Dabei äußerte er sich auch über den positiven Saisonverlauf bei der Eintracht und mahnt dennoch zu Bescheidenheit.


Vor der Saison wechselte der 24-Jährige von Bayer 04 Leverkusen nach Frankfurt, doch bereits früh zog sich der 24-Jährige einen Sehnenanriss zu und brauchte lange, um sich wieder in den Kader von ​Trainer Niko Kovac zurückzukämpfen. In den letzten drei Partien durfte der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler jedoch stets von Beginn an ran. Dabei musste er mit seiner Mannschaft zuletzt eine ​bittere 0:1-Niederlage gegen den VfB Stuttgart hinnehmen.


Dennoch stehen die 'Adler' in der Liga derzeit auf einem sensationellen 4. Tabellenplatz. In einem Gespräch mit der Frankfurter Rundschau nannte der Sohn eines Angolaners und einer Kongolesin die Gründe für die erfolgreiche Spielzeit der Eintracht: "Wir spielen sehr nahe an dem, was wir leisten können, und wir haben eine sehr starke Mentalität. Wir haben viele Spiele gedreht oder zum Schluss gewonnen."

Dies sei "kein Zufall", sondern ein Ausdruck der großen mannschaftlichen Geschlossenheit. Es sei dennoch wichtig, die Situation richtig einzuschätzen: "Wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen. Man darf nicht überheblich werden. Wir sind dort oben dabei, weil wir hart arbeiten."


Auch auf seiner persönlichen, positiven Entwicklung will sich der variabel einsetzbare Defensivspieler nicht ausruhen. Zuletzt bekleidete da Costa im 3-1-4-2-System der Hessen die Position im rechten Mittelfeld. Doch die Konkurrenz im breiten Kader der Frankfurter ist groß. "Fußball ist schnelllebig. Man kann auch schnell wieder draußen sein aus der Mannschaft. Ich weiß, dass ich mich nicht ausruhen darf, sondern im Training Tag für Tag an meine Grenzen gehen muss", so der ehrgeizige Youngster.


Am Samstagnachmittag empfängt die Eintracht zuhause Hannover 96. Beim Spiel gegen den zweiten Aufsteiger in Folge will sich auch der Außenbahnspieler wieder von seiner besten Seite präsentieren, denn bei dem Team von Niko Kovac wisse jeder, "dass wir immer an unsere Grenzen gehen müssen, um erfolgreich zu sein."