HAMBURG, GERMANY - FEBRUARY 28:  Bernd Hollerbach, head coach of Hamburg ponders during a the training session of Hamburger SV at Volksparkstadion on February 28, 2018 in Hamburg, Germany.  (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

Hamburger SV: Die voraussichtliche Aufstellung gegen den 1. FSV Mainz 05

Die Endspiel-Wochen für den HSV gehen in die nächste Runde. Eine Woche nach der Niederlage im Nordderby treffen die Hanseaten erneut auf das Team, das Relegationsplatz 16 belegt - diesmal ist es der FSV Mainz 05. Trainer Bernd Hollerbach wird dabei voraussichtlich auf diese elf Spieler setzen.

1. Christian Mathenia

Der 25-Jährige genießt das Vertrauen von Bernd Hollerbach und hat die Nase seit dem Trainerwechsel vor Konkurrent Julian Pollersbeck. Ein Spiel ohne Gegentor gab es in dieser Zeit jedoch noch nicht - die Partie gegen Mainz wäre eine passende Gelegenheit, das zu ändern.

2. Gotoku Sakai

Der 26-jährige Japaner ist als Kapitän rechts hinten gesetzt. Sakais Leistungen in den letzten Wochen waren zwar durchwachsen, wie auf einigen anderen Positionen auch fehlt es im Kader aber schlicht an Alternativen, so dass er die Mannschaft auch gegen Mainz aufs Feld führen wird.

3. Kyriakos Papadopoulos

Es gibt sie doch, die Statistik, in der ein HSV-Spieler die Bundesliga anführt: Kyriakos Papadopoulos hat in dieser Saison schon neun gelbe Karten gesehen und liegt in dieser Kategorie gemeinsam mit Dennis Geiger von der TSG Hoffneheim und Stuttgarts Santiago Ascacibar auf Platz 1.

4. Rick van Drongelen

Das unglückliche Eigentor des Niederländers besiegelte die Pleite beim SV Werder. Dennoch gehörte er im Nordderby zu den besseren Hamburgern und wird dementsprechend auch gegen Mainz starten - unter Hollerbach verpasste er ohnehin noch keine einzige Minute.  

5. Douglas Santos

Würde man den HSV-Fans noch einmal Videos von Olympia 2016 zeigen, würden sie wohl kaum glauben, dass es ihr Douglas Santos war, der bei diesem Turnier glänzte. In der Bundesliga konnte der Brasilianer nur äußerst selten an dieses Leistungsniveau herankommen - die nächste Chance gibt es am Samstag.

6. Gideon Jung

Als defensiver Teil der Doppelsechs soll das Eigengewächs dafür sorgen, dass der Gegner es schwer hat, durchs Zentrum zu kommen. In den letzten Wochen hatte er bei diesem Unterfangen nicht immer Erfolg. Da Albin Ekdal verletzt ist, fehlen allerdings auch hier Alternativen.

7. Walace

Der frischgebackene Vater wird wohl den Platz neben Jung ergattern und die Aufgabe haben, das Spiel der Hamburger von dort aus mit aufzubauen. Gegen Werder erwischte der Brasilianer einen schwachen Tag, in den Wochen davor war er allerdings einer der wenigen Lichtblicke.

8. Bakery Jatta

Der 19-Jährige stand im Nordderby überraschend in der Startelf und fiel bis zu seiner Auswechslung zumindest nicht negativ auf. Seinen Platz in der Anfangsformation könnte er also behalten. Eine andere Option: Douglas Santos rückt auf Jattas Position und Josha Vagnoman gibt hinten links sein Bundesligadebüt.

9. Aaron Hunt

Gegen seinen Ex-Klub hatte Hunt Pech: Seine Direktabnahme, die den HSV in Führung gebracht hätte, ging knapp vorbei. Davon abgesehen fällt es schwer, ihm etwas anderes als 'stets bemüht' ins Zeugnis zu schreiben. Von einem derart erfahrenen Spieler muss einfach mehr kommen. 

10. Filip Kostic

Unter Hollerbach war Kostic anfangs Hamburgs Bester. Der Serbe wurde in den Sturm gezogen und traf in den ersten beiden Spielen. Von diesem Aufschwung war gegen Werder nichts mehr zu sehen. Der Linksfuß wird froh sein, wenn er dieses Spiel vergessen kann - eine gute Leistung gegen Mainz würde dabei helfen. 

11. Jann-Fiete Arp

Hamburgs Shootingstar kam im Derby erst in der 90. Minute und konnte dementsprechend keine Argumente dafür sammeln, dass er gegen Mainz beginnt. Macht aber nichts: André Hahn es davor in 90 Minuten ebenfalls nicht geschafft.