Arsène Wenger steht nach dem blamablen 0:3 gegen Manchester City wieder mal im Fegerfeuer der Kritiker. Ob der Elsässer in der kommenden Saison noch auf der Trainerbank der Gunners Platz nehmen darf, wird immer unwahrscheinlicher. Als möglicher Nachfolger soll Julian Nagelsmann gelten.


Der britische Daily Star, der sich auf exklusive Informationen stützt, berichtet von einem Interesse des FC Arsenal an Julian Nagelsmann. Er sei "heißer Anwärter" auf den im Sommer wohl freiwerdenden Posten des Teammanagers bei den Gunners. Arsène Wenger, der seit 22 Jahren die Regentschaft bei den Kanonieren hält, wackelt.


Die 0:3-Niederlage gegen Manchester City am Donnerstagabend soll das Fass zum Überlaufen gebracht haben. Auch innerhalb der Mannschaft, die sich stets vor Wenger positionierte, sollen kritische Stimmen laut werden. Platz sechs in der Premier League, acht Punkte Rückstand auf den Europa-League-Platz sowie 30 Zähler Rückstand auf Spitzenreiter City – die Zahlen sind erschreckend.

TSG 1899 Hoffenheim v 1. FSV Mainz 05 - Bundesliga

Julian Nagelsmann hat in Hoffenheim Vertrag bis 2021


Vor allen Dingen der neue Chefscout Sven Mislintat ist einer der größten Befürworter Nagelsmanns. Der Talentsucher soll dem Coach der TSG Hoffenheim einen Wechsel schmackhaft gemacht haben. Auch Ex-Bayern-Trainer Carlo Ancelotti sowie Bundestrainer Joachim Löw und City-Co-Trainer Mikel Arteta werden als weitere Kandidaten genannt.


„Ganz ehrlich, das ist im Moment meine kleinste Sorge“ kommentierte Wenger die Gerüchte um seine Person. „Mein Job ist, Leistungen und Resultate abzurufen, der Job anderer Leute ist es, mich zu beurteilen. Ich versuche, ein besserer Trainer zu sein, als noch vor fünf Jahren. Meine Bemühungen und das Engagement sind auf jeden Fall da.“


Zusage für die kommende Saison


Wechselt Nagelsmann im Sommer, würde er jedoch Wortbruch begehen. Der jüngste Bundesliga-Trainer der Geschichte bestätigte unlängst, er werde auch in der kommenden Saison als Hoffenheimer Coach an der Seitenlinie stehen. Ab 2019 dürfte er dann für eine festgeschrieben Ablöse von zehn Millionen Euro wechseln.