Sebastian Rodes Zeit war, um es mit schmeichelnden Worten zu umschreiben, nicht wirklich von Erfolg geprägt. Seit über einem halben Jahr fällt der frühere deutsche Nationalspieler verletzt aus. BVB-Trainer Peter Stöger gibt ein Update zu seinem Mittelfeldspieler, dessen Rückkehr auf sich warten lässt.


Der bislang letzte Einsatz von Sebastian Rode im Trikot von Borussia Dortmund datiert vom 5. August 2017. Beim 6:7 nach Elfmeterschießen im Finale des DFL-Supercup kam der Seeheim-Jugenheim eine Halbzeit zum Einsatz. Mehr als Laufeinheiten sind für den 27-Jährigen aber seit Monaten nicht drin. ​Anhaltende Schambeinprobleme führen dazu, dass er einfach nicht auf die Beine kommt.


Auf der Pressekonferenz vor dem nächsten Meisterschaftsspiel bei RB Leipzig (Samstag, 18.30 Uhr) äußerte sich Trainer Peter Stöger zum aktuelle Gesundheitszustand Rodes. "Es geht ihm besser, aber es ist eine langwierige Geschichte", sagte der Österreicher. "Ich tausche mich viel mit ihm aus, er ist ein außergewöhnlicher Typ. Aber es wird schon noch ein bisschen dauern."

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Sebastian Rode gilt als Wechselkandidat im Sommer


Rodes Zukunft steht auf der Kippe. Immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen, absolvierte er seit seinem Wechsel im Sommer 2016 lediglich 22 Pflichtspiele für den BVB. Ob er jemals wieder in Schwarz-Gelb auf dem Rasen stehen wird, ist alles andere als geklärt. Schon in den vergangenen beiden Transferperioden suchten die Dortmunder nach einem Abnehmer.


Dieses Vorhaben gestaltet sich aufgrund der Dauerverletzungen des Rechtsfußes freilich schwierig. Der 1. FC Köln hatte sich im vergangenen Sommer mit einer Verpflichtung Rodes befasst. In Dortmund soll Rode gut 3,5 Millionen Euro verdienen, was den Schwierigkeitsgrad, einen potenziellen Käufer zu finden, unwesentlich sinken lässt. Sein Vertrag läuft noch bis 2020.