​Lange hat sich der Transfer von Pierre-Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund zum FC Arsenal hingezogen. Am sogenannten Deadline Day wurde der Wechsel für etwa 64 Millionen Euro unter Dach und Fach gebracht. In einem Interview verriet der Gabuner jetzt, dass er relativ hoch gepokert hat, da es von keinem anderen Verein ein attraktives Angebot gegeben hatte.


In der Schlussphase seiner Zeit beim BVB wurde man den Eindruck nicht los, dass Aubameyang ein bisschen nachgeholfen hatte. Zeitweise wirkte es so, als wollte er ​seinen Abgang in die Premier League durch Undiszipliniertheiten provozieren, handelte sich für dieses Verhalten eine Suspendierung nach der anderen ein. 

Umso interessanter sind vor diesem Hintergrund die Aussagen, die "Auba" im Interview mit Sky Sports UK traf. "Arsenal war der einzige Verein, der ein Angebot abgegeben hat", erklärte der Stürmerstar. Wäre der Gunners-Deal also nicht zustande gekommen, hätte Aubameyang ein ernsthaftes Problem gehabt.


"Ich wollte nicht nach China oder in die USA gehen"


Vermutlich wäre der Gabuner schon noch irgendwo untergekommen, worauf sein Nachsatz "Ein richtiges Angebot" hindeutet - und dennoch stand seine Karriere ein wenig auf der Kippe. Aubameyang wollte nämlich vermeiden, mit seinen erst 28 Jahren in zwar finanzstarke, sportlich jedoch unattraktive Ligen wechseln zu müssen: "Ich wollte beispielsweise nicht nach China gehen, weil ich noch vieles hier in Europa erreichen will, bevor ich an China oder die USA denke."

Borussia Dortmund v SV Werder Bremen - Bundesliga

Provozierte "Auba" seinen Abgang vom BVB?



Mit Arsenal hat der Ex-Bundesligaprofi nun einen Verein gefunden, der aus seiner Sicht "etwas größer als Dortmund" ist. Auch wenn die vergangenen Ergebnisse der Londoner nicht wirklich zufriedenstellend waren, bleibt der Neuzugang optimistisch: "Es ist schwierig im Moment, aber ich denke, wir haben gegen große Teams gespielt und müssen uns einfach zusammenfinden, weitermachen und hart arbeiten."