Die bajuwarische Flügelzange bestehend aus Franck Ribéry und Arjen Robben soll baldmöglichst in Rente geschickt werden. Einer, der in die Fußstapfen treten könnte, ist der Brasilianer Malcom. Indes schwärmt Stéphane Martin, Sportlicher Leiter von Girondins Bordeaux, von dem Youngster.


In den vergangenen Tagen rumort es wieder in der Gerüchteküche. Dem Vernehmen nach soll sich der FC Bayern mit Flügelstürmer Malcom bereits auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt haben. Von einer Einigung zwischen dem deutschen Rekordmeister und Girondins Bordeaux, wo der Südamerikaner noch bis 2021 unter Vertrag steht, ist derzeit aber noch nicht die Rede. ​Rund ​60 Millionen Euro rufen die Franzosen für ihr Juwel auf.


In Bordeaux genießt Malcom, der in dieser Saison an 14 Toren direkt beteiligt war, einen ausgezeichneten Ruf. „Er ist unser Bester in Sachen Tore und Vorlagen. Er ist klein, aber stark, schwer aufzuhalten“, sagt Stéphane Martin, Sportchef von Girondins, gegenüber der Bild und zieht einen Bayern-Vergleich: „Aus meiner Sicht ist er ein Mix aus Douglas Costa und Arjen Robben.“ Malcom sei ein typischer Linksfuß, „technisch versiert und schnell“.

FBL-FRA-LIGUE1-BORDEAUX-CAEN

Malcom befindet sich im Bayern-Visier


Der 21-Jährige „liebe“ es, auf dem rechten Flügel zu spielen und gehöre weltweit zu den interessantesten Spielern in seinem Alter, sagt Martin. Schon im Winter hatten einigen Topklubs ihre Fühler ausgestreckt. So berichtet die Boulevardzeitung weiter, Bordeaux hätte im Winter ein 42 Millionen schweres Angebot des FC Arsenal abgelehnt.


„Zuletzt waren viele Klubs an ihm dran“, bestätigt Manager Martin. Der Verein habe aber klar kommuniziert, dass der Spieler nicht wechseln dürfe. „Anders als Spieler, die sich wegstreiken, hat er danach weiter alles gegeben. Das rechne ich ihm hoch an.“ Im Sommer darf Malcom nach dann zweieinhalb Jahren im Südwesten Frankreichs gehen. „Ich werde mir das Team aussuchen und Bordeaux wird mir die Freigabe erteilen“, sagte er zuletzt.