​Laut einem Bericht der Bild hat der neue ​HSV-Präsident Bernd Hoffmann Interesse daran, Horst Heldt von ​Hannover 96 im Falle eines Hamburger Abstiegs für den Neuaufbau in der 2. Liga zu verpflichten. Schon in Stuttgart und auf Schalke wurde Heldt mit kompletten Umbrüchen beauftragt und gilt daher als Wunschkandidat.


Schnappt der große HSV dem etwas kleineren HSV seinen Sportdirektor weg? Im Falle eines Abstiegs soll Hamburgs Präsident Bernd Hoffmann beabsichtigen, Horst Heldt an die Elbe zu locken, wie die Bild berichtet. Gegenüber Sport1 hat sich nun 96-Präsident Martin Kind erstmals zu den Gerüchten geäußert.



"Ich war überrascht, als ich davon hörte", gestand der 73-Jährige und schob gleich nach, dass ein Wechsel ausgeschlossen sei. "Unsere Position ist aber ganz klar. Herr Heldt hat einen Vertrag und den wird er auch erfüllen."


Einen Ratschlag für den HSV hat Kind auch noch übrig: "Wenn diese Meldung wirklich stimmen sollte, dann würde ich dem HSV empfehlen, sich mit anderen Kandidaten zu beschäftigen. Da bleibe ich genauso konsequent wie beim Interesse des 1. FC Köln vor einigen Monaten. Ich glaube auch nicht, dass Herr Heldt sich mit solchen Themen im Moment überhaupt beschäftigt. Uns ist ein Interesse des HSV nicht bekannt", betonte Kind.