​Das 3:0 gegen Arsenal bedeutet Pep Guardiolas ersten Titel bei Manchester City, in der Champions League ist man so gut wie weiter, und auch die Meisterschaft ist im Prinzip schon sicher. Fraglich ist jedoch, ob Yaya Touré diese Erfolge genießen kann.


Der Ivorer spielt in Guardiolas Plänen wenn überhaupt nur eine äußerst kleine Rolle. In dieser Saison kam er lediglich auf elf Einsätze, in wichtigen Partien ist er komplett außen vor. Das einzige Team aus der oberen Tabellenhälfte, gegen das der 34-Jährige ran durfte, war der FC Burnley. Selbst der 17-jährige Phil Foden steht in der Hierarchie mittlerweile über Touré.


Nun könnte es aber mal wieder mit der Startelf klappen, und das sogar gegen einen starken Gegner. Nur wenige Tage nach dem Ligapokal-Finale treffen die Citizens erneut auf Arsenal, diesmal im Rahmen der Liga. Auf Abräumer Fernadinho müssen sie dann verzichten. Da es Foden noch an Physis fehlt, könnte Tourés Stunde geschlagen haben. Ob er spielt, hängt  von ihm selbst ab, wie Guardiola in der Pressekonferenz vor der Partie sagte. 



Einstzbereit ist der Ivorer auf jeden Fall - und wenn er jetzt noch einige Spiele bekommt, findet seine Zusammenarbeit mit Guardiola, die von Anfang an unter keinem guten Stern stand, vielleicht doch noch ein versöhnliches Ende.