Junioren-Nationalspieler Renat Dadashov unterschrieb im vergangenen Jahr ein Profi-Vertrag bei der Frankfurter Eintracht. Zwar trainierte der Deutsch-Aserbaidschaner bereits mit den Profis, ein Einsatz im deutschen Oberhaus war dem Mittelstürmer aber bisher noch nicht vergönnt. Bruder Rufat begab sich bei einem Interview auf Ursachenforschung.


"Renat ist einer der Besten aus seinem Jahrgang und wahnsinnig talentiert", betonte Rufat Dadashov in einem Gespräch mit fussball.de. "Wichtig ist nur, dass er auf dem Boden bleibt und nicht abhebt, weil er einen Profivertrag unterzeichnet hat. Aber die Leistungen in dieser Saison beweisen ja, dass er nicht größenwahnsinnig geworden ist." Und Bruder Rufat kennt die Fußball-Welt, ist mit 20 Toren für den BFC Dinamo aktuell bester Torschütze der Regionalliga.



Renat Dadashov kam in dieser Saison ausschließlich in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest zum Einsatz. In elf Partien schoss der 18-Jährige sieben Tore und bereitete weitere fünf Treffer vor. "Er ist ein sehr moderner Stürmer, der fast alles kann", so sein Bruder weiter. "Er ist beidfüßig, schnell und strahlt eine unglaubliche Torgefahr aus.“ 


Dennoch reichte es bisher noch nicht für einen Platz im Kader der Eintracht-Profis. "Sagen wir es mal so: Er ist schon jetzt mindestens so gut wie ich", analysierte Rufat mit einem Schmunzeln. "Wenn es bei ihm eine Schwäche gibt, dann ist es das Kopfballspiel. Daran sollte er in der nächsten Zeit arbeiten."