Wenn am Sonntag (18 Uhr) der FC Bayern beim SC Freiburg zu Gast ist, muss sich die Heimmannschaft vor allen Dingen auf die Arbeit in den hinteren Reihen konzentrieren. Im Vergleich zu Saisonbeginn erkennt Sportvorstand Jochen Saier eine klare Leistungssteigerung der defensiv beheimateten Akteure.


Spielerisch präsentierte sich der SC Freiburg zuletzt alles andere als in bester Verfassung. Doch die Bilanz stimmt: Aus den letzten zwölf Meisterschaftsspielen verlor der SCF nur sein Auswärtsspiel in Hannover mit 1:2. Hinzu kommen fünf Siege sowie sechs Punkteteilungen. Zuletzt rückte die Defensive vermehrt in den Fokus.

TSG 1899 Hoffenheim v Sport-Club Freiburg - Bundesliga

Freiburg stabilisierte zuletzt die Defensive



Vor allem in den Auswärtsspielen kassierten die Breisgauer in acht von neun Pflichtspielen mindestens drei Gegentore. Doch zuletzt stand die Abwehrreihe des SCF deutlich sicherer. „Dieses Fundament haben sich die Jungs super erarbeitet“, erklärt Sportvorstand Jochen Saier dem kicker. „Ich habe keine schlaflosen Nächte. Wir müssen bei der Diskussion aufpassen, wer wir sind“, sagt der Manager auf den Freiburger Fußballstil der letzten Wochen angesprochen.


Wenn am Wochenende die Bayern anrollen, könnte einer der wichtigsten Defensivleute wieder in die Anfangsformation zurückkehren. Nicolas Höfler, Sechser von Beruf, musste ​in Hoffenheim (1:1) wegen eines Infekts passen. Der 27-Jährige ist einer der Stabilisatoren, lenkt das Spiel mit Weitsicht. Auch die Langzeitverletzten Mike Frantz und Florian Niederlechner stoßen bald wieder zum Team, was die Kaderqualität enorm steigen lassen würde. Saier merkt an: „Dass wir auf Strecke wieder besser kicken wollen und müssen, ist klar.“