​​Kölns Geschäftsführer Sport Armin Veh hat sich in einem Interview über die aktuelle Situation beim 'Effzeh' geäußert. Dabei sprach der ehemalige Trainer auch über den Abgang seines Vorgängers ​Jörg Schmadtke und zog Parallelen zu ersten Amtszeit beim VfB Stuttgart.


Am 11. Dezember 2017 übernahm Armin Veh die sportliche Verantwortung beim Tabellenschlusslicht. Zuvor hatte Jörg Schmadtke in vier Jahren Amtszeit den ehemaligen Chaosklub bis in die Europa League geführt, ehe man in der laufenden Saison in den Tabellenkeller abrutschte. Nach dem 9. Spieltag trennten sich die Wege des 53-Jährigen und des Traditionsvereins, obwohl der ehemalige Torhüter noch einen laufenden Vertrag bis ins Jahr 2023 hatte.


In einem Gespräch mit Sportbuzzer attestierte Veh seinem Vorgänger eine gute Arbeit, auf die er aufbauen könne: "Nachdem ich mir alles angeschaut hatte, also Verwaltung, Nachwuchsleistungszentrum usw., war mir klar, dass wir hier richtig gute Leute haben und gut aufgestellt sind. Viele Dinge sind hier wirklich gut. Und bei den wenigen anderen habe ich etwas geändert."

Dass die Zusammenarbeit in dieser Saison ein eher unrühmliches Ende gefunden hat, würde die Erfolge von Schmadtke dennoch nicht schmälern. Dabei erinnerte sich der gebürtige Augsburger an seine erste Zeit beim VfB Stuttgart. Nach dem Gewinn der Meisterschaft im Jahre 2007 hatte man sich anderthalb Jahre später, auf einem enttäuschenden 11. Tabellenplatz stehend, getrennt.


Damals sei es für den VfB "notwendig gewesen, etwas zu verändern. Am Ende hieße es schließlich immer "wichtig ist nur der Klub." Die Trennung habe sich damals am Ende für die Schwaben ausgezahlt. "Das hat sich nach meinem Abgang gezeigt, als der VfB die Champions League erreicht hat. Das war damals international die wohl erfolgreichste Zeit überhaupt für den VfB", so Veh.


Nach Ansicht des ehemaligen Meistertrainers sei es "nicht immer richtig, an den Leuten festzuhalten, die irgendwann einmal erfolgreich waren" und fügte hinzu "wenn derjenige, um den es geht, selbst erkennt, dass es besser wäre zu gehen, ist nur noch wichtig, wie man auseinandergeht."