​Lange Zeit zog sich Kerem Demirbay nach seiner Verletzung, die er sich am 21. Spieltag im Auswärtsspiel der TSG 1899 Hoffenheim bei Hertha BSC zugezogen hatte, aus der Öffentlichkeit zurück. Er brauchte Zeit, um sich zu erholen und neue Ziele zu fassen. Jetzt zeigt sich der Nationalspieler wieder kämpferisch - auch weil er sichtbare Fortschritte macht.


Diese Szene war wirklich bitter: Nachdem Kerem Demirbay aufgrund einer Oberschenkelverletzung zum Start ins neue Jahr ausgefallen war, gab er in Berlin sein Comeback in der Startelf. Die Freude darüber währte jedoch nicht allzu lange - um genauer zu sein nur 17 Minuten. In einem ​Zweikampf mit Jordan Torunarigha verletzte sich der Hoffenheimer erneut, nur diesmal noch schwerer.

Im Interview mit ​achtzehn99.de erinnerte sich Demirbay an diesen für ihn so einschneidenden Moment zurück: "Ich wusste sofort, dass es etwas Schlimmes ist. Ich habe ebenso wie die Ärzte und Sanitäter im Krankenwagen und später auch im Krankenhaus mit einem Bruch gerechnet." Immerhin: In diesem Punkt sollte der 24-Jährige nicht Recht behalten. Demirbay kam verhältnismäßig glimpflich davon, die Diagnose lautete Außenband-Ruptur und Syndesmoseanriss.


So hauchte ihm seine Frau neuen Mut ein!


Dennoch war klar, dass ihn diese Verletzung eine gewisse Zeit außer Gefecht setzen wird. Demirbay brauchte lange, um mit diesem Doppelschlag fertig zu werden. Laut eigener Aussage hatte er es seiner Frau zu verdanken, dass er inzwischen wieder nach vorne blicken kann: "Sie hat mich geschnappt und mir deutlich gemacht, dass die Verletzung nicht das Ende der Welt sei."

Hertha BSC v TSG 1899 Hoffenheim - Bundesliga

Der Moment, als sich Kerem Demirbay schwer verletzt.



Offensichtlich hat der Mittelfeldspieler diesen verbalen "Arschtritt" (O-Ton Demirbay) gebraucht. Aktuell ist der Fußballstar wieder frohen Mutes und befindet sich auf dem Weg zurück. Wenn alles planmäßig verläuft, könnte er noch in dieser Saison sein Comeback geben. Kürzlich hat Demirbay bereits mit ein wenig Lauftraining begonnen - allerdings erstmal nur auf dem Anti-Schwerkraft-Laufband "Alter G".