Gewohntermaßen produziert Borussia Dortmund zu jedem Europapokalspiel einen Fanschal, auf dem neben dem BVB-Logo auch das des Gegners zu sehen ist. Nicht so in der kommenden Runde der Europa League, in der es gegen den österreichischen Teilnehmer Red Bull Salzburg geht.


​Mit Mühe und Not quälte sich Borussia Dortmund gegen Atalanta Bergamo in das Achtelfinale der Europa League, wo es am 8. und 15. März erst vor heimischer Kulisse und dann auf fremden Terrain gegen Red Bull Salzburg geht. Normalerweise produziert der BVB vor jedem Europapokalspiel einen Fanschal. Diesen wird es gegen den Brauseklub aber nicht geben.

„Wir bringen grundsätzlich keine Schals in den Verkauf, auf denen ein werbliches Logo gemeinsam mit unserem zu sehen ist“, wird Dortmunds Marketingdirektor Carsten Cramer von der Bild zitiert. Einen ähnlichen Fall hat es bereits vor rund zwei Jahren gegeben. Involviert war damals neben dem BVB der ebenfalls vom Getränkeriesen Red Bull finanzierte Bundesligist RB Leipzig.


Für das erste Bundesligaheimspiel in der Bundesliga wollten die Bullen einen Begegnungsschal produzieren. Der BVB war damals zu Gast in der Leipziger Arena. Eine Abfuhr gab es aus den Dortmunder Reihen, die ein Nutzungsverbot von Vereinswappen- und namen aussprachen. „Dieser Klub ist nicht meine Lieblingskonstruktion und wird auch nie meine Lieblingskonstruktion werden“, sagte BVB-Chef Hans-Joachim Watzke einst der Sport Bild.