Pavel Kaderábek gehört seit knapp drei Jahren zu den Konstanten bei der TSG Hoffenheim. Aus der Premier League sollen erste Interessenten vorgefühlt haben. Bekannt sind dem rechten Außenverteidiger aber nur die Umschmeichelungen von Juventus Turin, denen er aber nichts abgewinnen kann.


Wenn Pavel Kaderábek um einen seiner Schwächen weiß, dann ist es sein eher mäßiges Verhalten im Offensivspiel der TSG Hoffenheim. „Mein Problem ist immer noch das Spiel im letzten Drittel, der letzte Pass, der Abschluss“, sagt der Tscheche im kicker


Er müsse Tore machen und noch viel mehr vorbereiten. Daran müsse der rechte Außenverteidiger arbeiten, viel ruhiger werden. „Oft mache ich alles richtig, dann kommt dieser letzte Ball. Da bin ich zu hektisch.“ Die Bilanz von 70 Ligaspielen mit nur sieben Assists sowie einem Tor spricht deutliche Worte.

SV Werder Bremen v TSG 1899 Hoffenheim - Bundesliga

Bei Juve begehrt: TSG-Profi Pavel Kaderábek


Im vergangenen Jahr gab der 25-Jährige ein Treuebekenntnis an den Verein ab. Kaderábek verlängerte seinen Vertrag vorzeitig bis 2021, ​soll sich aber eine Ausstie​gsmöglichkeit in Höhe von 20 Millionen Euro gesichert haben. Neben Juventus Turin sollen angeblich auch englische Klubs ihre Fühler ausgestreckt haben. „Von England weiß ich nichts“, sagt er. „Juventus habe ich auch gehört, ich bin in deren Fokus als einer von mehreren Spielern auf dieser Position. Ich habe aber mit niemandem gesprochen.“


Einst träumte der 30-fache Nationalspieler Tschechiens von einem Wechsle in die englische Premier League. Diese oder ähnliche Visionen spielen in seinen Planungen heute aber keine Rolle mehr. „Ich will lieber in der Bundesliga bleiben“, betont Kaderábek. Hier sei alles „perfekt“ für ihn. Ob in Hoffenheim oder mal bei einem anderen Verein, legt er nach. „Eine kompakte Liga mit super Stadien, man kann nie wissen, welcher Verein vorne sein wird außer Bayern München.“