Von sich reden machen konnte Ishak Belfodil bei Werder Bremen bisher nicht. Seine Zukunft am Osterdeich ist noch nicht geklärt. Ein lukratives Angebot aus China hatte der Angreifer im Winter angeblich abgelehnt. Sportchef Frank Baumann suggeriert Zufriedenheit vonseiten der Klubführung.


Beim 1:0-Derbysieg gegen den Hamburger SV setzte Ishak Belfodil in der Situation, aus der letztlich das Siegtor entstand, entscheidend nach. Im Werder-Trikot war es einer der wenigen Momente, in denen der Angreifer auf sich aufmerksam machen konnte. Nur ein Ligator in 19 Einsätzen sind eine fraglos enttäuschende Bilanz.

Werder Bremen v SC Freiburg - DFB Cup

Überzeugte bisher nicht: Ishak Belfodil



So werden die Bremer im Sommer wohl vom Fixkauf Belfodils absehen; zumindest unter den aktuellen Gegebenheiten. Denn Stammklub Standard Lüttich ruft für den Algerier, auf den Werder eine Kaufoption hält, stolze sieben Millionen Euro Ablöse auf. „Auch wenn Ishak nicht so häufig in der Startelf steht, sind wir mit ihm sehr zufrieden“, kommentiert SVW-Sportchef Frank Baumann die Situation in der Bild.


Angeblich hatte Belfodil im Winter ein ​lukratives Angebot aus China ausgeschlagen. Mit dem Verweis auf dessen Berater berichtet die Boulevardzeitung von einer Offerte von Beijing Renhe, die dem Stürmer sieben Millionen Euro Jahresgehalt eingespielt hätte. Um die vereinbarte Ablösesumme zu rechtfertigen, muss Belfodil im restlichen Saisonverlauf seinen Torriecher wiederfinden. Dann steht einer längerfristigen Zukunft in Grün-Weiß nichts im Weg.