​Für den akut abstiegsgefährdeten Hamburger SV gibt es nun zwei neue Hoffnungsträger: Lewis Holtby und Albin Ekdal. Am Mittwoch kehrten die zwei zuvor verletzten Leistungsträger ins HSV-Teamtraining zurück. Ob es für die Comebacker am kommenden Samstag (15:30 Uhr) im Spiel gegen den FSV Mainz 05 bereits zu einer Berufung in den Kader reicht, steht jedoch auf einem anderen Blatt.


Für Lewis Holtby läuft die Saison 2017/18 alles andere als nach Wunsch. In der Hinrunde brachte er es nur auf sieben Bundesligaeinsätze, in der Rückrunde lief er bisher nur am 19. Spieltag gegen Köln (0:2) auf. Zuletzt laborierte der Offensivspieler an einer Risswunde am Schienbein, die nun offensichtlich einigermaßen verheilt ist.

Wie der Hamburger SV verkündet hatte, konnte sowohl Holtby als auch Albin Ekdal am Mannschaftstraining am Mittwoch teilnehmen. Vor allem die Rückkehr des Schweden sorgte für eine kleine Überraschung, da Trainer Bernd Hollerbach noch einen Tag zuvor laut eines kicker-Berichts keine guten Nachrichten zu überbringen hatte.


Reicht es für das wichtige Kellerduell gegen Mainz?


"Albin sagt, dass er noch Schmerzen hat, man kann ihn zu nichts zwingen", so der Cheftrainer der Rothosen. Immer wieder hatte dem Defensivmann in den vergangenen Wochen der Rücken und das Sprunggelenk zu schaffen gemacht. Immerhin reichte es nun zu einer 45-minütigen Einheit mit dem gesamten Team.

Borussia Moenchengladbach v Hamburger SV - Bundesliga

Albin Ekdal hat seit Wochen "Rücken", kämpft sich aktuell aber zurück.



Stellt sich nur die Frage, ob das Comeback-Duo schon bereit für den Kader ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass Holtby und Ekdal mit ins Kurztrainingslager ins Hotel Treudelberg am Stadtrand Hamburgs fahren, ist vermutlich groß. Läuft in dieser Zeit alles planmäßig, könnte es zumindest für einen der beiden reichen.