Als Bastian Schweinsteiger im Sommer 2015 die Münchner Bayern verließ und auf der Insel bei Manchester United anheuerte, galt der Weltmeister als Wunschkandidat von Trainer Louis van Gaal. Beide kannten sich aus erfolgreichen Zeiten bei Bayern München – und der Niederländer wollte Schweinsteiger als einen Fixpunkt in der Zentrale der „Red Devils“ integrieren.


Doch so wirklich erfolgreich war die Liaison zwischen Schweinsteiger und United nicht. Louis van Gaal äußerte sich nun gegenüber derSport Bild zu den Gründen. „Sein Körper konnte nicht mehr mit den hohen Anforderungen der Premier League mithalten“, gab der 66-Jährige zu Protokoll.

Die Bayern hätten Schweinsteiger als „fitten Spieler“ verkauft, der aber eigentlich „körperlich am Ende“ war, führte van Gaal aus. Mit van Gaals Entlassung und der Verpflichtung von José Mourinho fiel Schweinsteiger dann weiter in Ungnade und wechselte schließlich im März 2017 zu Chicago Fire. Für die „Red Devils“ lief der ehemalige Kapitän der Nationalelf nur 35-mal auf.

Derweil bestätigte van Gaal, dass er zu United-Zeiten gerne ein weiteres deutsches Duo verpflichtet hätte: Mats Hummels und Thomas Müller. Der Transfer vom damaligen Dortmunder Hummels sei aber daran gescheitert, dass „er gerade da eine schwächere Saison gespielt hatte.“ Schließlich habe man sich gegen eine Verpflichtung entschieden. 


Im Fall von Müller sei man bei den Verhandlungen mit den Bayern auf Granit gestoßen. „Es war nicht zu machen. Die Bayern machten klar, dass sie ihn unter keinen Umständen verkaufen“, wird van Gaal weiter zitiert.