​Der Hamburger SV taumelt ​weiter dem Abstieg entgegen. Nach der jüngsten 0:1-Niederlage im Nordderby gegen den SV Werder Bremen hat sich die Lage in der Hansestadt weiter verschärft. Sieben Punkte beträgt mittlerweile der Rückstand auf den Relegationsplatz. Schlussmann Christian Mathenia scheint sich derzeit auch Gedanken über seine eigene Zukunft zu machen. 


Wie die Bild-Zeitung berichtet, hat die Nummer eins der Norddeutschen den Berater gewechselt. Zukünftig stehen dem 25-Jährigen nicht mehr Christoph Leutrum und Thomas Vogel, sondern die arena11 sports group beratend zur Seite. Die Spielerberatungsagentur betreut zahlreiche Bundesliga-Profis, unter denen sich auch RB-Profi Naby Keita sowie Hoffenheims Kerem Demirbay wiederfinden.

Der drohende Abstieg mit dem HSV hat Mathenia scheinbar dazu veranlasst, sich Gedanken über einen Abschied aus der Hansestadt zu machen. Der gebürtige Mainzer wechselte im Sommer 2016 vom SV Darmstadt 98 nach Hamburg, wo er einen Vertrag bis 2019 unterschrieb. In der laufenden Saison hatte der Rechtsfuß seinen Status als Nummer eins kurzzeitig an Julian Pollersbeck verloren. 


Ex-Trainer Markus Gisdol entschied sich während der Winter-Vorbereitung gegen Mathenia und ließ den U21-Europameister in den ersten beiden Partien der Rückrunde das Hamburger Tor hüten. Der neue Übungsleiter Bernd Hollerbach machte den Torwarttausch seines Vorgängers wieder rückgängig. In der aktuellen Spielzeit bestritt Mathenia insgesamt 23 Pflichtspiele, in denen er 35 Gegentreffer hinnehmen musste.