Acht Monate fiel Marco Reus aufgrund seiner Kreuzbandverletzung aus. Trotz der langen Pause spielte der Dortmunder Offensivstar zuletzt so stark auf, als ob er nie weg gewesen wäre. An der Strobelallee hofft man auf eine langfristige Zusammenarbeit. Ein erstes Gespräch gab es bereits.


Zwei Ligatore in den letzten beiden Spielen zeigen auf, dass sich Marco Reus auf dem aufsteigenden Ast befindet – trotz zuvor mehrmonatiger Pause. Sein Vertrag in Dortmund läuft im Sommer 2019 aus. Der BVB strebt eine langfristige Zusammenarbeit mit dem 28-Jährigen an, worüber es laut Sport Bild ein erstes Gespräch gegeben hat.


Am Verhandlungstisch saßen demnach BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, Sportdirektor Michael Zorc und Reus-Berater Dirk Hebel. Eine Einigung im Poker um eine Verlängerung der Zusammenarbeit sei in den kommenden Wochen aber nicht zu erwarten. Das Reus-Management will abwarten.

Borussia Dortmund v Hamburger SV - Bundesliga

Marco Reus‘ Vertrag läuft noch bis 2019



Ein weiterer Verbleib des gebürtigen Dortmunders soll vor allen Dingen nicht am Gehalt, sondern vielmehr von den sportlichen Gegebenheiten abhängig sein. Entscheidende Parameter sind daher der künftige Trainer, die Qualifikation für die Champions League sowie die Zusammenstellung des Kaders. ​Trainer über die Saison hinaus bleiben wird aller Voraussicht nach Peter Stöger.


Der Österreicher plädierte vor Kurzem in der Bild für eine Unterschrift Reus‘. „Egal, ob ich Trainer bin oder ein Nachfolger kommen wird: Jeder wird sich natürlich wünschen, dass Marco noch lange in Dortmund bleiben wird“, sagte Stöger. Reus entstammt der BVB-Jugend und kehrte 2012 von Borussia Mönchengladbach ins Westfalenland zurück.