​Der Hamburger SV befindet sich zurzeit in der dunkelsten Stunde der Vereinsgeschichte. Nie war die zweite Liga so nahe, wie aktuell. Und das, obwohl man in den letzten Jahren zweimal in die Relegation musste. Einzig ein junges Eigengewächs macht derzeit Hoffnung auf die Zukunft. Doch Fiete Arp könnte den HSV bei einem Abstieg verlassen. In Hamburg versucht man derzeit alles, um das Supertalent an den Verein zu binden.


Dass ein 18-jähriger Schüler, der gerade einmal 14 Einsätze im deutschen Oberhaus auf dem Buckel hat, zum größten Hoffnungsträger einer Stadt avanciert, hat beinahe schon märchenhafte Züge. Doch sportlich schreiben die Hamburger derzeit alles, nur keine Märchen. Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz bereits, jene Institution, die dem HSV in den letzten Jahren als letzter Strohhalm noch den Klassenerhalt bescherte.



Die Situation scheint ausweglos. Der Gang in Liga zwei bereits beschlossen. Um sich für die Zukunft zu sichern versucht man beim HSV derzeit alles, um zumindest das Supertalent in den eigenen Reihen langfristig zu binden. Arp besitzt momentan nämlich lediglich einen Vertrag bis 2019. In diesem Sommer bestünde also die letzte Gelegenheit für das Juwel noch eine Ablösesumme zu kassieren.


Vater Arp betonte erst kürzlich: "Wenn der HSV absteigen sollte, muss man sich fragen, ob es sinnvoll ist, in die zweite Liga mitzugehen." Was also tun, um den Youngster zu halten? Laut einem Bericht der Mopo bietet man dem Abiturienten einen Vertrag bis 2023 an - unter deutlich verbesserten Konditionen. Das aktuelle Gehalt von 500.000 Euro soll auf zwei Millionen Euro aufgestockt werden, zudem soll eine Ausstiegsklausel in den Kontrakt eingebaut werden.


Fiete Arp könnte also zum der Top-Verdiener der zweiten Liga aufsteigen, würde allerdings vorerst in der sportlichen Zweitklassigkeit verschwinden. Der Mittelstürmer ist sicherlich eine der interessantesten Personalien der nächsten Wochen. Man darf gespannt sein, wofür sich der Youngster entscheidet.