Uffe Bech auf den Spuren von Luis Suarez. Was lustig klingt, wird für den Dänen, der derzeit von Hannover 96 an Greuther Fürth verliehen ist, bitterer Ernst. Bech soll einen aufdringlichen Fan in den Arm gebissen haben und muss sich deshalb im April vor dem Amtsgericht Hannover verantworten. Der Vorfall hatte sich im August 2017 ereignet.


Kurioser Vorfall in Hannover: Der dreifache dänische Nationalspieler Uffe Bech soll einen aufdringlichen Fan in den Arm gebissen haben. Die Biss-Attacke soll allerdings schon im August vergangenen Jahres geschehen sein. Aufsteiger Hannover 96 gewann damals am zweiten Spieltag mit 1:0 gegen Schalke 04. Bech konnte die Partie wegen eines Meniskusrisses nur von der Tribüne aus verfolgen.


Der 96-Anhänger habe im VIP-Bereich der HDI-Arena unbedingt ein Selfie mit dem 1,70 Meter großen Flügelspieler machen wollen. Der 25-Jährige habe sich daraufhin mit einem Biss in den linken Arm zur Wehr gesetzt. Laut einer Pressemitteilung des Amtsgericht Hannover musste das Opfer medizinisch versorgt werden. Sanitäter hätten die Wunde noch im Stadion desinfiziert und einen Verband angelegt.

Dem Strafbefehl des Amtsgerichts über 50 Tagessätze à 1000 Euro ist Bech nicht nachgekommen. Am 17. April muss der Däne nun vor Gericht erscheinen. Kollege Iver Fossum und Landsmann Casper Mortensen, der in der Handball-Bundesliga bei Hannover-Burgdorf aktiv ist, sollen den Vorgang gesehen haben und bei der Verhandlung als Zeugen geladen werden.


Mittlerweile trägt Bech das Trikot der SpVgg Greuther Fürth. ​Der Däne wurde bis zum Ende der Saison an den Tabellen-16. der zweiten Liga ausgeliehen. In Hannover besitzt er noch einen Vertrag bis 2019. Fürth soll sich aber eine Kaufoption für den 25-Jährigen gesichert haben.