BREMEN, GERMANY - DECEMBER 02:  Fin Bartels of Bremen is challenged by Chadrac Akolo of Stuttgart during the Bundesliga match between SV Werder Bremen and VfB Stuttgart at Weserstadion on December 2, 2017 in Bremen, Germany.  (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

Unter Korkut nur noch zweite Wahl: Die 6 größten Verlierer beim VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart reitet nach dem Trainerwechsel auf einer Euphoriewelle. Zuletzt gelangen den Schwaben drei Siege in Serie. Doch nicht alle Spieler wurden bislang unter dem 43-Jährigen glücklich. 

1. Berkay Özcan

Der größte Verlierer des Trainerwechsels beim VfB Stuttgart ist zweifelsohne Berkay Özcan. Der Youngster war einer der Lieblinge von Ex-Trainer Hannes Wolf und kam bei den letzten elf Partien des 36-Jährigen stets zum Einsatz, zumeist sogar von Anfang an. Unter Tayfun Korkut hingegen passt der offensive Mittelfeldspieler nicht mehr ins System und musste zuletzt sogar bei der zweiten Mannschaft aushelfen.

2. Anastasios Donis

Auch Anastasios Donis hatte sich vom Trainerwechsel mit Sicherheit mehr erhofft. Der Grieche kam bereits unter Ex-Trainer Hannes Wolf nicht so richtig ins Rollen. Unter Korkut sieht es für den 21-Jährigen noch düsterer aus. Bei den letzten drei Siegen in Folge kam er überhaupt nicht zum Einsatz. Im Angriff hat sich Tayfun Korkut auf die Doppelspitze aus Mario Gomez und Daniel Ginczek festgelegt.

3. Chadrac Akolo

Zu Beginn der Saison war Chadrac Akolo noch der gefährlichste Angreifer beim Aufsteiger gewesen. Doch bereits unter Wolf zeigte die Formkurve des Kongolesen kontinuierlich nach unten. Im 4-4-2-System von Tayfun Korkut scheint derzeit kein Platz für den 22-Jährigen zu sein. Zuletzt bekam er dabei nicht einmal die Chance, sich als Joker anzubieten.

4. Marcin Kaminski

Marcin Kaminski wurde bereits in der Mitte der Hinrunde durch einen doppelten Bänderriss ausgebremst. Bis dahin war der Pole in der Dreier beziehungsweise Fünferkette des VfB gesetzt gewesen. Danach hatte es der 26-Jährige schwer, sich wieder in die Startelf zu spielen und profitierte allenfalls von einem Ausfall des verletungsanfälligen Holger Badstuber. Unter Korkut spielen die Stuttgarter aber in einer Viererkette und an dem Duo Benjamin Pavard und Timo Baumgartl ist kein Vorbeikommen.

5. Dzenis Burnic

Dzenis Burnic kam auch unter Hannes Wolf nicht über den Status eines Ergänzungsspielers hinaus. Nach dem Trainerwechsel stehen die Chancen für den Youngster jedoch noch schlechter. Mit Holger Badstuber und Santiago Ascacibar scheint die Doppelsechs fürs erste fest besetzt. Hinter den beiden steht Orel Mangala in der Rangfolge noch vor dem 19-jährigen Deutschen, der bei den letzten drei Partien nicht einmal den Sprung in den Kader geschafft hat.

6. Jacob Bruun Larsen

Jacob Bruun Larsen wurde im Winter von Borussia Dortmund ausgeliehen. Doch im Gegensatz zum Neuzugang Erik Thommy, hat sich der Däne noch nicht als Verstärkung erwiesen. Unter Korkut packte der 19-Jährige noch kein einziges Mal den Sprung in den Spieltagskader und musste zuletzt in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln.