​Borussia Dortmund könnte mit der einstigen Notlösung Peter Stöger schon in Kürze einen längerfristigen Vertrag abschließen. Bereits im April soll die Trainierfrage bei der Borussia gelöst sein.


Im Dezember wurde der kurz zuvor beim 1. FC Köln entlassene Peter Stöger als halbjähriger Interimscoach bis zum Sommer vorgestellt. Alle Parteien schienen mit diesem Arrangement zufrieden und ließen keine Zweifel offen, dass man im Sommer wieder getrennte Wege geht. 



Doch auch im neunten Bundesligaspiel unter dem Österreicher ist der BVB noch ungeschlagen, steht auf Platz zwei der Tabelle und erreichte das Achtelfinale der Europa League. Zwar überzeugte der Revierklub zuletzt spielerisch eher weniger, doch die Resultate stimmten. Zudem gelang es dem 51-Jährigen, wieder Ruhe in Umfeld und Verein zu bringen und die Defensive einigermaßen zu stabilisieren. 


Laut einem Bericht der BILD-Zeitung zahlt sich die Arbeit für Stöger nun aus. In der Länderspielpause Ende März wollen sich BVB-Boss Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc zusammensetzen und über den neuen Trainer diskutieren. Erster Ansprechpartner: Peter Stöger.


Bereits im April könnte der Österreicher also einen neuen Vertrag beim BVB unterschreiben, der ihn dieses Mal länger als ein halbes Jahr an den Verein binden dürfte. "Wir haben keinen speziellen Zeitpunkt festgelegt, wann wir uns über die Zukunft unterhalten werden. Aber Peter Stöger ist unser erster Ansprechpartner. Und wir warten mit den Gesprächen sicher nicht bis zum Saisonende", betonte Watzke am Montagabend gegenüber Eurosport. Klingt beinahe so, als ende die Ära Peter Stöger in diesem Sommer noch nicht.