​​Das 1:1-Unentschieden gegen den FC Augsburg reichte für Borussia Dortmund nicht, um sich im Kampf um die Champions League von der Konkurrenz abzusetzen. In erstes Linie enttäuschte der BVB in seinen Offensivbemühungen. Peter Stöger findet deutliche Worte, André Schürrle will weiterhin voller Akribie arbeiten.


Die Dortmunder wähnten sich nach einer ordentlichen Anfangsviertelstunde auf einem guten Weg, als Marco Reus einen von Martin Hinteregger unglücklich geklärten Ball zum 1:0 über die Linie drückte. In der Folge präsentierte sich der BVB offensiv aber ohne Durchschlagskraft. „Es war eigentlich ein idealer Start“, sagter Stöger zu Eurosport. „Wir wollten dann weiter draufgehen und auf das zweite Tor spielen.“


Vielmehr ließen seine Spieler den Ball aber lediglich in den eigenen Reihen laufen. „Wir schieben die Kugel nur hin und her und verwalten. Das ist nicht das, was wir sehen wollen. Wir hätten gefühlt die Tore abmontieren können“, monierte Stöger. Erst durch den 1:1-Ausgleich von Kevin Danso eine Viertelstunde vor Schluss schaltete die Heimelf wieder aus dem Verwaltungsmodus, konnte dann die Partie aber nicht mehr zu ihren Gunsten entscheiden.

„Dann verstehe ich die ganze Geschichte schon gar nicht mehr“, kommentierte Stöger das plötzliche Umschalten seiner Mannschaft in den letzten Minuten. Auch André Schürrle, der in den vergangenen Wochen wieder vermehrt durch Leistung auf sich aufmerksam machte, haderte im Nachgang über die lasche BVB-Offensive. „Wir müssen im letzten Drittel aggressiver sein, mehr Laufwege gehen, die Pässe durchspielen, um mehr Tore zu schießen“, so Schürrle gegenüber BVBtotal!.


Man hatte zuletzt eine gute Serie und habe zwar gegen Augsburg nicht verloren: „Aber zu Hause musst du natürlich gewinnen, wenn du ganz vorne wieder dabei sein willst.“ Man müsse nun die Partie gut analysieren und im kommenden Spiel gegen RB Leipzig (Samstag, 18.30 Uhr) zu hundert Prozent da sein. Es werde ein hartes Spiel. „Auch wenn es sich blöd anhört: Wir müssen hart arbeiten, und dann kommt die Leichtigkeit.“ Gegen Augsburg blieb der BVB das neunte Ligaspiel in Folge ohne Niederlage (5 Siege, 4 Unentschieden).