Nach dem 0:0-Remis gegen Hertha BSC ​war der Grundtenor noch positiv, als Kingsley Coman vom Platz schlich. Inzwischen hat der FC Bayern aber eine schwere Sprunggelenksverletzung verkündet, die wohl nicht nur das Saisonende nach sich zieht, sondern auch mit Weitsicht auf die Weltmeisterschaft Probleme bereiten könnte.


Am späten Montagabend bestätigte der FC Bayern, dass sich Kingsley Coman beim torlosen Unentschieden gegen die Hertha einen Riss des Syndesmosebandes oberhalb des linken Sprunggelenks zugezogen hat. Das ergab eine Untersuchung, die am Sonntag durchgeführt wurde.

Bereits am Montag wurde Coman von Professor Dr. Ulrich Stöckle in Tübingen erfolgreich operiert. Mit einer Ausfallzeit von mindestens zwei Monaten wird gerechnet. Dies bedeutet im selben Atemzug wahrscheinlich das Saisonaus für den französischen Nationalspieler. Auch im Hinblick auf die kommende Weltmeisterschaft kein gutes Omen.


Je nach Heilungsverlauf könnte es zumindest Schwierigkeiten für Coman geben, der für die Équipe Tricolore auf 15 Einsätze kommt und als einer der sicheren Kader-Kandidaten für das Fußball-Großereignis in Russland gilt. Bei den Bayern werden künftig die Altstars Arjen Robben und Franck Ribéry somit wieder häufiger zum Einsatz kommen. Auch eine Lösung mit James und Thomas Müller ist denkbar.