​Der Videobeweis spaltet die regelmäßigen Bundesliga-Beobachter zurzeit in zwei Lager: Während die einen die Innovation begrüßen, sorgt dieses technische Hilfsmittel aus Sicht der anderen für noch mehr Chaos. Zu Letzteren zählt Karl-Heinz Rummenigge nicht. Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München würde es sogar begrüßen, dass der VAR-Beweis auch in der Champions League eingesetzt wird. Bezüglich der ​UEFA-Entscheidung, davon zunächst Abstand zu nehmen, zeigte er sich enttäuscht.


Die UEFA widersetzt sich dem gegenwärtigen Trend und verzichtet auf den Einsatz von Videoassistenten. Für Karl-Heinz Rummenigge war dies die falsche Entscheidung, wie er im Interview mit FC Bayern.tv zum Ausdruck brachte: "Ich bedauere das, weil ich eigentlich in der Bundesliga festgestellt habe, dass die Schiedsrichter-Entscheidungen, die jetzt getroffen werden, doch weitestgehend seriöser und auch fairer sind als das, was man in der Vergangenheit oft erlebt hat."

Zu diesem Punkt gibt es natürlich zwei Meinungen. Trotz der anhaltenden Kritik am Videobeweis ist Rummenigge "überzeugt, dass irgendwann der Video-Schiedsrichter auch in der Champions League Einzug halten wird". Der FCB-Boss verlieh seinen Ausführungen mit den Worten "ich hoffe schnell" Nachdruck.


"Der Videobeweis macht das Spiel besser, seriöser und fairer"


Zudem beglückwünschte er die FIFA zu der Entscheidung, den Videobeweis bei der WM 2018 einzusetzen. Bedenken aufgrund der unterschiedlichen Handhabung in den verschiedenen Wettbewerben hat Rummenigge indes nicht: "Ich freue mich, dass die FIFA da etwas innovativer ist als die UEFA - normalerweise war es ja oft umgekehrt."

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Der Videobeweis spaltet die Fußballfans nach wie vor in zwei Lager.



Nach Meinung von Karl-Heinz Rummenigge ist der WM-Einsatz des VAR-Beweises ein "wichtiges Zeichen und Mittel". Zur Begründung gab der 62-Jährige an, dass diese Innovation "das Spiel besser, seriöser und fairer" mache.