Hat Schalkes U23-Mannschaft noch eine Zukunft? Eine Frage, mit der sich auch Christian Heidel beschäftigt. Die blau-weißen Amateure spielen eine äußerst enttäuschende Oberligasaison und hinken ihrem Ziel, dem Wiederaufstieg in die Regionalliga, aktuell meilenweit hinterher. Im Gespräch mit den Ruhrnachrichten deutete der Manager der Knappen an, die „generelle Ausrichtung“ neu zu überdenken.


Die Schalker Reserve hat in der Oberliga Westfalen auch ihr zweites Punktspiel im neuen Kalenderjahr verloren. Gegen die Hammer SpVg musste sich die Mannschaft von Trainer Onur Cinel mit 1:0 geschlagen geben – nun steht man auf dem zehnten Tabellenplatz, sowie elf Zähler hinter Spitzenreiter ASC 09 Dortmund.


Heidel ist "Freund einer U23, aber..."


Auf die Frage hin, wie sich Schalkes U23-Mannschaft entwickelt habe, sagte Manager Christian Heidel: „Wir führen ständig Gespräche. Dabei geht es nicht darum, warum die Mannschaft gegen Lippstadt und Hamm verloren hat, sondern um die generelle Ausrichtung.“ Wie der 54-Jährige zudem betonte, war er immer Befürworter und „Freund einer U23, aber es muss Sinn machen.“


Sinn ergebe eine zweite Mannschaft laut Heidel nur, wenn sie einen erkennbaren Bezug zur Profi-Mannschaft hat. Die U23 soll demnach ein Ort sein, an dem junge Spieler, dessen Potenzial für oben noch nicht reicht, reifen und den nächsten Schritt in Richtung Profi-Karriere machen können – aktuell ist dies allerdings nicht der Fall, weshalb man auch die Frage klären müsse: „Gelingt uns das?“