​Der 1. FC Köln hat mit dem 2:1-Sieg gegen Vizemeister RB Leipzig einen Überraschungssieg im Abstiegskampf gelandet und steht nun punktgleich mit dem Hamburger SV am Tabellenende. Keinen großen Einfluss beim Sieg hatte dabei allerdings Jannes Horn, der ausgerechnet gegen die Sachsen nach den Wechselgerüchten im Winter wieder mal in der Startelf der Kölner stand und seine Chance nicht wirklich zu nutzen wusste.


Der Neuzugang vom VfL Wolfsburg kam gegen die Leipziger von Beginn an auf der linken Außenbahn zum Einsatz und sollte eigentlich für offensive Impulse im Spiel der "Geißböcke" sorgen. Gelungen ist es dem 21-Jährigen in seinen 61 Spielminuten Einsatzzeit allerdings nicht. ​Erst als der wiedergenesene Leonardo Bittencourt für ihn in die Partie kam und die linke Seite beackerte, kam Gefahr auf, die schließlich im 2:1-Siegtreffer durch eben jenen Bittencourt mündete.

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Die Zukunft von Jannes Horn in Köln ist aktuell fraglicher denn je 



Für Horn persönlich verlief der Abend somit trotz des eminent wichtigen Dreiers im Abstiegskampf wohl alles andere als zufriedenstellend. Nach den Wechselgerüchten rund um einen Abschied in Richtung RB Leipzig scheint der Außenverteidiger den Anschluss in Köln nun endgültig verloren zu haben. Konkurrent Bittencourt dürfte im linken Mittelfeld vor allem nach seiner Einwechslung und guten Leistung inklusive Siegtor künftig wieder die Nase vorn haben und unter Coach Stefan Ruthenbeck gesetzt sein. 


Aus Sicht des 1. FC Köln wäre es mit einigen Wochen Abstand wohl vielleicht doch keine schlechte Idee gewesen, den gebürtigen Braunschweiger im Winter abzugeben. Seine Zeit beim 1. FC Köln scheint sich nach nur einem Jahr in der Domstadt jedenfalls schon wieder dem Ende zuzuneigen.