Nicht Neymar oder Cristiano Ronaldo, sondern ein Spanier vom FC Chelsea - Joshua Kimmich verrät, wer sein bislang härtester Gegenspieler war. Der Lahm-Erbe beim FC Bayern und in der Nationalmannschaft nennt außerdem seine besten Kumpels beim Rekordmeister und spricht über sein Privatleben.


Johsua Kimmich trägt seit 2015 das Trikot des FC Bayern. Beim Rekordmeister schaffte er den Durchbruch als Lieblingsschüler von Ex-Coach Pep Guardiola. Spätestens nach dem Karriereende von Philipp Lahm gilt er beim Rekordmeister und auch im DFB-Dress als legitimer Nachfolger des Weltmeisters. Seit März 2017 hat der 23-Jährige eine Kolumne bei Goal.com, wo er sich regelmäßig den Fragen der Leser stellt.


In der neusten Ausgabe beantwortet Kimmich, wer sein bislang härtester Gegenspieler war, nennt seine besten Kumpels bei den Bayern und verrät einige Details aus seinem Privatleben. Die Bundesliga sieht er derzeit hinter der Premier League und Spaniens La Liga als dritte Kraft in Europa.


"Musterschüler" Kimmich gefährlicher als Lahm


108 Pflichtspiele hat Kimmich bislang für den FC Bayern absolviert. 13 Tore und 16 Vorlagen hat er dabei erzielt - ​schon jetzt sorgt er offensiv für mehr Gefahr als Vorgänger Lahm, in dessen Fußstapfen er in der laufenden Saison getreten ist. Lahm gelangen in 517 Partien für den Rekordmeister 16 Treffer. 


​In seiner Debüt-Saison wurde der flexibel einsetzbare Defensivspieler von Guardiola häufig als Innenverteidiger eingesetzt. So auch im Champions-League-Achtelfinale gegen Juventus Turin. Dort traf er auf Mittelstürmer Alvaro Morata. Der Spanier ist mittlerweile weitergezogen zum FC Chelsea. Für Kimmich war der 25-Jährige sein bislang bester Gegenspieler. 


"Er ist körperlich sehr stark, ist schnell und technisch sehr versiert", nennt Kimmich die Gründe. Nach zwei umkämpften Partien setzten sich die Bayern damals dennoch mit 4:2 nach Verlängerung im Rückspiel durch. Kimmich stand jeweils über die komplette Spieldauer auf dem Platz - Morata gelang kein Treffer. 

Angesprochen, wer sein bester Trainer in seiner noch jungen Karriere war, sagt Kimmich diplomatisch er habe als junger Spieler von allen etwas mitgenommen. Auffällig dabei: Der 23-Jährige nennt Pep Guardiola, Jupp Heynckes und Joachim Löw. Carlo Ancelotti, unter dem er einen schweren Stand hatte, lässt Kimmich aus. 


Nationalelf-Kollegen als Bezugspersonen


Im aktuellen Team des Rekordmeisters hält sich Kimmich vor allem an seine Mitspieler aus dem Nationalteam. Mit Mats Hummels, Sebastian Rudy und Winter-Neuzugang Sandro Wagner habe er nach eigener Aussage in der Kabine und privat am meisten zu tun. 


In seiner Freizeit schaue Kimmich "außer Fußball" wenig fern. "Nur GZSZ, weil man da auch nach zwei oder drei Wochen wieder einschalten kann". Ansonsten lese er gerne Bücher von Sebastian Fitzek. Sein Favorit ist passenderweise der Thriller "Das Joshua-Profil", der bald von RTL verfilmt werden soll.